SEO Hacks — So wird dein Blog gelesen

SEO für Blogs,75 dpi, jpg, ©StartupCommunication.

SEO Hacks — So wird dein Blog gelesen

Bloggen ist das neue Mar­ket­ing­tool! Ein inter­es­santes The­ma oder hil­fre­iche Insights und Tipps sind das Non­plusul­tra für einen erfol­gre­ichen Blog — dürfte man meinen. Ist aber lei­der nicht so. Um deinen Blog mark­t­fähig zu machen, soll­test du deine Beiträge vor dem Upload auf SEO opti­mieren. So wird er von deinen Lesern schnell und ein­fach gefun­den. Wir erk­lären dir, auf welche ein­fachen Hacks es ankommt und geben dir die ulti­ma­tive Check­liste, damit dein Blog SEO-gewapp­net ist.

Was bedeutet SEO-Optimierung?

SEO bedeutet Such­maschi­nenop­ti­mierung und beze­ich­net alle Maß­nah­men, die getrof­fen wer­den kön­nen, damit dein Beitrag in der Suche dein­er Ziel­gruppe höher ger­ankt wird. Ein­fach gesagt: An welch­er Stelle taucht dein Beitrag bei den Suchergeb­nis­sen von Google & Co. auf?

Wie funktioniert SEO-Optimierung?

Diese große Frage ver­suchen Experten regelmäßig zu beant­worten – das stellt sich allerd­ings nicht so ein­fach dar, wie gedacht, denn Google ver­rät die Zauber­formel zum per­fek­ten SEO natür­lich nicht im Detail. Wichtig sind aber in jedem Fall die soge­nan­nten EAT-Fatko­ren: Exper­tise, Author­i­ta­tive­ness und Trust­wor­thy­ness – Inhalte soll­ten also von Experten mit ein­er guten Rep­u­ta­tion kom­men und mit trans­par­enten und kor­rek­ten Infor­ma­tio­nen gefüllt sein. Das hört sich sehr abstrakt für dich an? Ver­ste­hen wir! Wenn du unserem Leit­faden fol­gst, hast du aber alle drei Fak­toren automa­tisch erfüllt.

Schritt 1 zur SEO-Optimierung: Analysiere deinen Status Quo

Die erste Devise: Niemals blind drauf losstürzen!! Auch wenn du ein super The­ma hast, über das du unbe­d­ingt schreiben möcht­est – Recherche ist das A und O und dein Google Rank­ing wird es dir im Nach­hinein danken. Finde deshalb erst ein­mal her­aus, wie es aktuell um deinen Blog ste­ht – dabei hil­ft dir zum Beispiel das kosten­lose One Pro Seo. Das Tool zeigt dir, für welche Key­words deine URL bish­er gefun­den wird und wie deine aktuelle Sicht­barkeit im Google Rank­ing ist. Beson­ders wichtig zu wis­sen: Mit welchen Begrif­f­en rankst du bere­its gut und mit welchen – für dich wichti­gen – Begrif­f­en wirst du möglicher­weise gar nicht assozi­iert und gefunden?

Schritt 2 zur SEO-Optimierung: Erkenne dein Potenzial

Um deine SEO-Strate­gie zu opti­mieren, musst du dein Poten­zial ken­nen und nutzen. Das bedeutet vor allem auch, die richti­gen The­men für dich und deine Ziel­gruppe zu find­en. Warum? Stell dir vor du suchst nach Infor­ma­tio­nen zu den Funk­tio­nen deines neuen Smart-TVs und ein Blog für Beau­typro­duk­te liefert dir einen ver­meintlich passenden Beitrag dazu – würdest du dieser Quelle ver­trauen? Genau so geht es auch den anderen Google-Nutzern. Deshalb stell dir fol­gende Fragen:
1. Welch­es Prob­lem kann ich für meine Ziel­gruppe lösen?
2. Worin bin ich Experte?
3. Für welche Begriffe möchte ich gefun­den werden?
Erst wenn du diese Fra­gen für dich beant­wortet hast, soll­test du dir ein The­ma für deinen Blog­beitrag überlegen.

Schritt 3 zur SEO-Optimierung: Recherchiere deine Keywords

Ein beson­ders wichtiges Stich­wort, wenn es um deinen SEO opti­mierten Blog geht sind Key­words! Key­words sind Schlüs­sel­be­griffe in deinem Text – sie spiegeln wider, nach was der User sucht und sind sozusagen das The­ma deines Textes in einem Wort. Die Qual­ität eines Primärkey­words – also dem haupt­säch­lichen Key­word deines Beitrags – kannst du ganz ein­fach mit Tools wie dem Google Key­word-Plan­ner prüfen. Je geringer der Wet­tbe­werb und je höher das Suchvol­u­men desto bess­er! Deine Sekundär-Key­words liefern Google den notwendi­gen seman­tis­chen Zusammenhang.
Welche Key­words du auch wählst – was für Google im Vorder­grund ste­ht, sollte auch für dich im Vorder­grund ste­hen: die Nutzer­fre­undlichkeit. Achte deshalb immer unbe­d­ingt auf die Nutzer­in­ten­tion: Wenn ein Nutzer nach deinem Key­word sucht, soll­test du ihm in deinem Beitrag auch genau die Infor­ma­tion liefern, die er mit sein­er Suchan­frage ein­holen möchte. Über­lege dir also immer, was deine Ziel­gruppe googeln würde, wenn sie genau deinem Blog­beitrag lesen möchte – und nutze diese Erken­nt­nis für die Fes­tle­gung deines Keywords.

Schritt 4 zur SEO-Optimierung: Kein Duplicate Content!

Sobald du die richti­gen Key­words deines neuen Blog­beitrags bes­timmt und dessen Qual­ität getestet hast, gilt es nur noch zu prüfen, ob dein gewähltes The­ma auch für deinen Blog tauglich ist. Entschei­den ist hier vor allem die Frage: Habe ich das The­ma schon ein­mal in meinem Blog behan­delt? Wenn ja: Fin­ger weg! Für einen SEO gerecht­en Blog soll­ten sich The­men und Key­words inner­halb deines eige­nen Blogs nicht wieder­holen – anson­sten beste­ht die Gefahr, dass sich deine eige­nen Blog­beitrage gegen­seit­ig neg­a­tiv auf ihr Rank­ing auswirken. Google stellt sich hier prak­tisch die Frage: Welche der bei­den Beiträge ist nun für meinen Nutzer rel­e­van­ter? Kannst du das selb­st nicht ein­schätzen und ver­nach­läs­sigst das Ver­bot dieses soge­nan­nten Dupli­cate Con­tent, wirst du von Google hart bestraft. Die Lösung: Aktu­al­isiere deinen beste­hen­den Inhalt – denn Google liebt Aktualität.

Schritt 5 zur SEO-Optimierung: Schreibe deinen Beitrag

Ohne Con­tent kein Blog – daher ist natür­lich auch die Redak­tion deines Beitrags ein wichtiger Schritt der SEO-Opti­mierung. Dafür startest du mit der soge­nan­nten H1-Head­line: Die gibt es nur ein­mal in deinem Text und sie enthält dein Primärkey­word – besten­falls rel­a­tiv am Anfang der Head­line. Im anschließen­den Teas­er gib­st du dem Leser einen Ein­blick, was ihn im Beitrag erwartet – denn der Teas­er ist entschei­dend bei der Frage, ob dein Leser weit­er­li­est oder dir direkt abspringt. Gliedern kannst du deinen Beitrag mit mehreren H2-Head­lines – hier eignen sich beson­ders W‑Fragen, die den Leser direkt erken­nen lassen, was ihn im entsprechen­den Absatz erwartet. Bei allen Head­lines gilt: Kennze­ichne sie entsprechend im Code, damit Google sie als Head­lines erken­nen und ausle­sen kann. Damit du deinen Leser nach Ende des Beitrages nicht ver­lierst, baue unbe­d­ingt einen Call to Action ein!

Schritt 6 zur SEO-Optimierung: Lade deinen Blogbeitrag hoch

Bevor dein Beitrag live geht, gibt es noch ein paar kleine Kniffe, die deinem Rank­ing gut tun wer­den. Sie sind ein­fach umzuset­zen und gle­ichzeit­ig sehr effektiv.

Interne und externe Links
In deinem Blog­text ist es sin­nvoll Links zu hin­ter­legen, mit denen sich der Leser beispiel­sweise noch mehr Infor­ma­tio­nen zu einem bes­timmten Stich­wort ein­holen kann – dabei gilt allerd­ings: weniger ist mehr. Ein Back­link ist wie eine Empfehlung und jedes Mal, wenn du auf eine andere Seite ver­linkst, die nicht zu dir gehört, gib­st du einen Teil deines Trusts ab. Die Seit­en auf die du ver­linkst, soll­ten also gut gewählt und ver­trauensvoll sein. Gle­ichzeit­ig gewinnst du Trust, wenn andere Seit­en auf deinen Blog ver­linken. Google & Co. nutzen dein Back­linkpro­fil als Indika­tor, um deine Seite im Rank­ing einzuord­nen. Je mehr hochw­er­tige Back­links auf deine Seite ver­linken, desto pop­ulär­er wirkst du für Google – und desto höher ist dein Rank­ing. Links kön­nen allerd­ings nicht nur extern – von dein­er Seite zu ein­er anderen – geset­zt wer­den, son­dern auch intern auf deine Seite ver­weisen. Am Ende eines Blog­a­r­tikels eignet es sich zum Beispiel sehr gut, dem Leser weit­ere Möglichkeit­en zu geben auf dein­er Seite zu bleiben, indem du einen Link zu weit­eren Blog­beiträ­gen hinterlegst.

Perma­link anpassen
Der Perma­link – also der Link, der let­z­tendlich zu deinem Blog­beitrag führt- wird zwar häu­fig automa­tisch erstellt, jedoch ist es wichtig, dass du ihm vor dem Upload­en deines Blog­beitrags noch einige Sekun­den widmest. Den Link soll­test du so abwan­deln, dass er deine Key­words bein­hal­tet – dabei kannst du gerne Füll­wörter aus­lassen und dich auf die wichtig­sten zwei bis drei Wörter beschränken.

Bild­ma­te­r­i­al anpassen
Auch deine Bilder soll­test du nicht von der SEO-Opti­mierung auss­chließen. Bere­its vor dem Upload der Bilder soll­ten in dein­er Bild­be­nen­nung deine wichtig­sten Key­words steck­en und anschließend im Alter­na­tiv­text deines Bildes vorkom­men. Tat­säch­lich sucht Google näm­lich nicht nur in Tex­ten, son­dern auch in Bildern und Videos nach Suchergeb­nis­sen. Achte für die Mobile-Opti­mierung auch darauf, dass deine Bilder unbe­d­ingt 72dpi Web­sauflö­sung haben – denn große Bilder ziehen viele mobile Dat­en – das straft Google hart ab.

SERP-Snip­pet einrichten
Zu guter Let­zt fehlt nur noch dein SERP-Snip­pet – es set­zt sich zusam­men aus URL, Meta Title und Meta Dis­crip­tion und ist der kleine Abschnitt, welch­er deinem Leser zu Beginn sein­er Suche neben vie­len anderen angezeigt wird. Dieser kurze Abschnitt ist auss­chlaggebend dafür, ob dein Leser auf deinen Blog­beitrag klickt oder nicht – deshalb ist es enorm wichtig ihn auf die Inter­essen des Lesers anzu­passen. Auch in diesem Titel sollte dein Primärkey­word vorkom­men. In der Metadis­crip­tion soll­test du dem Leser das Gefühl geben, dass du die Antwort auf das hast, was er sucht. Ver­set­ze dich in die Lage dein­er Ziel­gruppe und über­lege dir genau, was dort ste­hen müsste, damit du auf den Beitrag klickst. Natür­lich gilt auch hier: Key­words einbauen!

 

Checkliste für die SEO-Optimierung deines Blogbeitrags

 

◊ Die H1-Head­line enthält dein Primärkey­word
◊ Der Text enthält zir­ka 10 Mal das Primärkeyword
Hochw­er­tige und sin­nvolle Back­links im Text
Call to Action am Ende des Textes
◊ Der Perma­link ist auf dein Key­word optimiert
Bild­be­nen­nung und Alter­na­tiv­text enthal­ten deine Key­words
SERP-Snip­pets:
Meta Title enthält das Key­word und den Namen deines Unternehmens
Meta Dis­crip­tion ist am Nutzen des Lesers orientiert
Mobile first — du benutzt für mobile Geräte opti­mierte Bilder und Darstellungen

Und zu guter Let­zt — Sobald dein Blog­beitrag veröf­fentlicht ist, sollte er nicht ein­fach in Vergessen­heit ger­at­en. Wichtig ist, dass du ihn regelmäßig pflegst: Sind alle Dat­en noch aktuell? Kann ich neue Infor­ma­tio­nen hinzufü­gen und was inter­essiert meine Ziel­gruppe aktuell?
Befol­gst du diese ein­fachen SEO Hacks ste­ht deinem Top 1 Rank­ing nichts mehr im Wege!

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