Einfache Roboterprogrammierung via Drag-and-Drop

31.10.2018

Die Soft­ware drag&bot ermöglicht eine hard­ware­un­ab­hängige und intu­itive Robot­er­pro­gram­mierung ohne Entwick­lerken­nt­nisse. Damit lassen sich Indus­trier­o­bot­er auch für flex­i­ble Fer­ti­gung­sprozesse ein­set­zen.

 

Die Pro­gram­mierung von Robot­ern ist sehr zeitaufwändig und wird meist nur von Experten umge­set­zt. Das hat zur Folge, dass die Abläufe von Robot­er­pro­gram­men sehr sta­tisch sind und vor­wiegend für die Massen­pro­duk­tion einge­set­zt wer­den. Um Robot­er flex­i­bel einzuset­zen und indi­vidu­ell pro­gram­mieren zu kön­nen, hat das Unternehmen drag&bot am Fraun­hofer IPA in Stuttgart ein Betrieb­ssys­tem für Robot­er entwick­elt, das sich via Drag-and-Drop-Prinzip aus ver­schiede­nen Bausteinen zusam­menset­zen lässt. Der Vorteil: drag&drop funk­tion­iert unab­hängig von der Hard­ware und es sind keine Pro­gram­mierken­nt­nisse notwendig. „Unser Ziel ist es, Robot­er­pro­gram­mierung so ein­fach wie die Ver­wen­dung eines Smart­phones zu machen“, erk­lärt Mar­tin Neu­mann, Grün­der und Geschäfts­führer der drag&bot GmbH. Die Automa­tisierungslö­sung wird bere­its von Pro­duk­tions- und Indus­trie­un­ternehmen wie Daim­ler, ZF oder ZIMMER Group einge­set­zt.

 

Flex­i­bler Ein­satz von Robot­ern ist beson­ders für KMU inter­es­sant
Kleine und mit­tel­ständi­ge Unternehmen (KMU) verzicht­en in erster Lin­ie auf­grund der hohen Kosten und des notwendi­gen, aber nicht vorhan­de­nen Know-hows auf die Automa­tisierung über Robot­er­sys­teme. Mit der ein­fachen und intu­itiv­en Robot­er­pro­gram­mierung von drag&bot kön­nen die Automa­tisierungslö­sun­gen ohne Vorken­nt­nisse und in kurz­er Zeit an die indi­vidu­ellen Bedürfnisse von Pro­duk­tion und Indus­trie angepasst wer­den. Das ermöglicht einen flex­i­blen Ein­satz des Robot­ers, der beispiel­sweise am Nach­mit­tag andere Tätigkeit­en aus­führt als am Mor­gen. Derzeit unter­stützt drag&bot die Hard­ware von Kuka, Den­so, Fanuc und Uni­ver­sal Robots – an weit­eren Kom­pat­i­bil­itäten wird bere­its gear­beit­et.

 

Ein­fach­es Instru­ieren über den Wiz­ard
Die Soft­ware von drag&bot bietet ver­schiedene Bedi­en- und Eingabehil­fen, soge­nan­nte Wiz­ards, die den Nutzer bei der Para­metisierung des Pro­gram­ma­blaufs unter­stützen. So kann beispiel­sweise die Posi­tion bes­timmt wer­den, in dem der Nutzer den Robot­er manuell an die gewün­schte Posi­tion führt und die genauen Koor­di­nat­en anschließend über den Wiz­ard ermit­teln und abspe­ich­ern lässt. Auch Schraublöch­er, Kraftregelun­gen und Lokali­sa­tion von Werk­stück­en sind typ­is­che Ein­satzmöglichkeit­en des Wiz­ards, der die genauen Para­me­ter mith­il­fe ein­er Kam­era und der entsprechen­den Bild­ver­ar­beitung definieren kann. Über die Cloud kann die Soft­ware intern mit beliebig vie­len Robot­ern ver­net­zt wer­den. So kön­nen nicht nur die Skills, son­dern ganze Pro­gramme mehrfach genutzt wer­den. Die Soft­ware drag&bot nutzt dafür das frei ver­füg­bare Robot Oper­at­ing Sys­tem (ROS), das sich bei Bedarf auch um indi­vidu­elle Schnittstellen erweit­ern lässt.


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drag&bot


Die drag&bot GmbH wurde im Dezember 2017 von Martin Naumann, Pablo Quilez, Witalij Siebert und Daniel Seebauer in Stuttgart gegründet und ermöglicht eine neue Form der Roboterprogrammierung. Die Funktionen sowie die Programmabläufe des Roboters können einfach über ein Baukasten-System via Drag-and-Drop definiert werden – unabhängig vom Hersteller und ohne Programmierkenntnisse. Die Automatisierungslösung wird bereits von Produktions- und Industrieunternehmen wie Daimler, ZF oder ZIMMER Group eingesetzt.


Ansprechpartner

Carina Goldschmid
E-Mail: cg@startup-communication.de
Telefon: 089 12021926-1

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