Thought Leadership: Buzzword oder echte PR-Strategie?

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Thought Leadership: Buzzword oder echte PR-Strategie?

Es wird eines der neuen Mar­ket­ing-Buzz­words 2021: Thought Lead­er­ship. Damit es nicht nur ein leeres Wort bleibt, erk­lären wir dir jet­zt, wie du dich als Thought Leader platzieren und das Ganze für deine PR-Strate­gie nutzen kannst. Doch bevor wir starten, soll­ten wir kurz noch mal klären, was man darunter ver­ste­ht, damit wir auf dem gle­ichen Nen­ner sind.

Def­i­n­i­tion Thought Lead­er­ship

Thought Lead­er­ship bedeutet Mei­n­ungs­führer zu sein und gle­ichzeit­ig eine beson­ders hohe Exper­tise in einem bes­timmten Bere­ich zu haben.

Wer oder was ist ein Thought Leader?

Richtig gele­sen. Der Begriff „Leader“ steckt bere­its in diesem Wort. Denn ein Leader definiert sich durch seine Fol­low­er und auf die kommt es an. Nur weil du dich exzel­lent in deinem Fach­bere­ich auskennst, macht dich das noch nicht zum Thought Leader. Du brauchst eine Com­mu­ni­ty, die dir glaubt und von dir überzeugt ist.

Beispiele für Thought Leader sind Elon Musk mit Tes­la oder SpaceX sowie Steve Jobs mit Apple. Es gibt ver­schiedene Voraus­set­zun­gen, um Thought Leader zu wer­den. Eine davon ist sich­er die Vision, die andere ist die eigene Per­sön­lichkeit. Es geht nicht darum, allen Leuten zu gefall­en. Vielmehr ist es wichtig, authen­tisch zu sein, seine eigene Per­sön­lichkeit mit Eck­en und Kan­ten zu zeigen und für seine Sache einzuste­hen.

Warum der Thought Leader mehr Influencer als Politiker ist

Stopp! Kurz­er Break an dieser Stelle. Wenn wir von Influ­encer sprechen, meinen wir das Wort in sein­er ursprünglichen Form. Wer jet­zt an Fit­nessübun­gen mit Pamela Reif als Ver­gle­ich denkt, der ver­ste­ht den näch­sten Absatz nicht.

Wie schon kurz angedeutet, ist es wichtig, dass die Per­son, die du beispiel­sweise für dein Start­up als Thought Leader platzieren möcht­est, auch in der Lage ist, ein­er zu sein. Denn der oder die Kan­di­datin sollte bere­it sein, sich wie ein Influ­encer zu ver­hal­ten. Das bedeutet, sich als Vor­tragsred­ner und für Pan­el-Diskus­sio­nen zu qual­i­fizieren und Lust darauf zu haben, etwas per­sön­lich von sich preiszugeben. Es sollte auch jemand sein, der für das Unternehmen ste­ht. Also am besten jemand aus dem Grün­derteam oder der Geschäfts­führer.

Wichtig ist auch: Der Thought Leader ist kein Fäh­nchen im Wind, son­dern ste­ht auch zu sein­er Mei­n­ung, wenn er Kri­tik bekommt. Darum braucht es jeman­den, der genug Selb­stver­trauen und Mut hat. Jemand, der selb­st in der Lage ist, seine Com­mu­ni­ty zu begeis­tern. Du musst nicht jedem gefall­en, schließlich willst du nicht der näch­ste Bun­deskan­zler wer­den. Konzen­triere dich darauf, eine starke Stimme in deinem rel­e­van­ten Umfeld zu haben – denn darum geht’s!

Vorteile und Ziele von Thought Leadership

Bevor wir zur Klaviatur der Thought Lead­er­ship Maß­nah­men kom­men, auf die du sich­er schon ges­pan­nt wartest, möcht­en wir noch ein­mal kurz die Vorteile von Thought Lead­er­ship zusam­men­fassen:

  • Reich­weite: Mit Thought Lead­er­ship schaffst du Aufmerk­samkeit für die Per­son, aber auch für das Unternehmen. Gle­ichzeit­ig kannst du diese Aufmerk­samkeit nutzen, um deine The­men zu beset­zen und ihnen eine Rel­e­vanz ver­lei­hen.
  • Leads: Thought Lead­er­ship ist ein Lead-Mag­net. Denn nun ste­ht das Unternehmen nicht mehr nur für sich, son­dern dein­er Ziel­gruppe wird klar, dass eine starke Per­sön­lichkeit das Busi­ness lenkt. Das schafft Ver­trauen und unter­stützt die Lead­gener­ierung.
  • Engage­ment: Ein Thought Leader hat Fol­low­er. Der Aus­tausch mit der Com­mu­ni­ty ist sehr wertvoll, da es nicht nur darum geht, seine eigene Mei­n­ung zu platzieren, son­dern auch ehrlichen Input zu bekom­men. Darüber hin­aus kannst du deine Fol­low­er auch aktiv ein­binden und sie nach Feed­back zum Pro­dukt oder Vorschlä­gen zu Updates fra­gen.
  • Net­zw­erk: Durch deine wach­sende Präsenz und die damit steigende Autorität, wirst du für poten­zielle Geschäftspart­ner rel­e­vant und kannst dein Net­zw­erk aus­bauen, um Koop­er­a­tio­nen und Part­ner­schaften aufzubauen und neue Kun­den zu gewin­nen.

 

Wie wird man Thought Leader? Jetzt kommen die Maßnahmen!

Du ahnst es wahrschein­lich schon: Der Strauß an PR-Aktiv­itäten für deine Thought Lead­er­ship Strate­gie ist groß. Damit wir aber auf den Punkt kom­men, haben wir hier fünf ganz konkrete Beispiele, die dich dabei unter­stützten, Thought Leader zu wer­den:

Speak­er Place­ments
Ob auf Messen, Pan­el-Diskus­sio­nen oder als Vor­tragsred­ner auf Branchen-Events: Platziere dich ganz gezielt mit deinen The­men auf der großen Bühne. So erzielst du eine hohe Reich­weite und kommst direkt mit anderen rel­e­van­ten Per­so­n­en aus deinem Fachkreis in Kon­takt – Stich­wort Net­zw­erk!

Experten­beiträge
Der Klas­sik­er unter den PR-Maß­nah­men für Thought Lead­er­ship sind Experten­beiträge. Sie kön­nen in Form von Gas­tar­tikeln in Branchen­me­di­en, als Inter­view oder auch als Zitat einge­bun­den wer­den. Damit du mit der Platzierung Erfolg hast, ist es wichtig, dass du dir im Detail The­men über­legst, für die du stehst und die zugle­ich zur Ziel­gruppe des Medi­ums passen.

Sto­ry­telling
Hier möcht­en wir noch mal klar von den Experten­beiträ­gen abgren­zen. Sto­ry­telling ist zwar auch ein Teil der PR, aber hier geht es weniger um das Fach­liche, son­dern mehr um dich als Per­son. Es ist wichtig, deine Geschichte und dich als Per­sön­lichkeit in den entsprechen­den Wirtschafts- und Fachme­di­en zu platzieren, um deine Rep­u­ta­tion auszubauen.

Per­son­al Brand­ing auf LinkedIn
Na, wie aktuell ist deine LinkedIn Präsenz? Als Thought Leader abso­lut up-to-date! Das gilt nicht nur für dein Pro­fil, son­dern auch für die Beiträge. Als Thought Leader soll­test du in rel­e­van­ten Grup­pen vertreten sein und dich involvieren. Außer­dem ist es rat­sam, selb­st auf LinkedIn Beiträge zu veröf­fentlichen und seine Mei­n­ung auch bei anderen Posts zu vertreten.

Pod­cast und YouTube
Geht ehrlich gesagt auch in die Rich­tung Per­son­al Brand­ing, aber die Diszi­plin ist eine andere. Teile dein Wis­sen! Denn das ist für deine Fol­low­er das wichtig­ste Gut, das du hast und anbi­eten kannst. For­mate, die sich sehr gut für Knowl­edge-Shar­ing eignen, sind Pod­casts oder auch ein eigen­er YouTube-Chan­nels mit Videos zu deinen The­men.

Mehr über Thought Lead­er­ship gibt es im Start­up Com­mu­ni­ca­tion Pod­cast.