Social Media: Einfach mal posten? Stop!

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Social Media: Einfach mal posten? Stop!

Zu oft wird vergessen, wie wertvoll ein Platz im Social Media Feed der Nutzer ist. Über Face­book, Insta­gram, Twit­ter, LinkedIn & Co. ist man nicht drei Meter vom Nutzer ent­fer­nt, wie bei TV Wer­bung oder Out Of Home Plakat­en. Man befind­et sich direkt in der Hand der eige­nen Ziel­gruppe – im wahrsten Sinne. Ist das nicht ver­rückt? Deine Marken­botschaft lan­det also direkt bei deinem Kun­den! Um so wichtiger ist es, ihm Mehrw­ert zu bieten und nicht ein­fach mal irgend­was zu posten.

Wenn du schon mal mit mir, Sask­ia, zu tun hat­test, kennst du bes­timmt meine Lieblings­frage: „Was ist der Mehrw­ert für deine Com­mu­ni­ty?“ Das sollte auch deine Lieblings­frage sein!

Was verstehe ich unter Mehrwert?

 

Zuwachs an Wert, der durch ein Unternehmen erar­beit­et wird“, so definiert es der Duden. Auf Social Media gibt es drei For­men an Wertzuwachs, den wir bieten kön­nen:

  • Emo­tio­nen, die wir durch unseren Con­tent aus­lösen
  • Wis­sen, das wir ver­mit­teln
  • Teil­habe, an dem was wir machen

 

Wenn man Emo­tio­nen weckt, Wis­sen weit­ergibt, Leute teil­haben lässt, inter­agieren diese miteinan­der: Sie kom­men­tieren, liken und teilen – und das auch offline! Hin­ter diesem Ver­hal­ten steckt die ein­fach­ste Form gesellschaftlich­er Inter­ak­tion. Wir, als Men­schen, wollen die Leute um uns herum zum Lachen brin­gen, sie mit unseren Geschicht­en begeis­tern und selb­st bei Unter­hal­tun­gen mit unserem Wis­sen glänzen. Teil eines solchen „großen Ganzen“ zu sein und uns ein­brin­gen zu kön­nen, erfüllt uns. Wir alle ken­nen das.

Emo­tio­nen zu weck­en ist jedoch nicht immer ein­fach. Mit gutem Sto­ry­telling kannst du User mit auf eine Reise nehmen, die sie durch die ganze Palette der Gefühlswelt führt und für die emo­tionale Ansprache sorgt – ganz men­schlich. Ganz authen­tisch.

Hier mal ein paar Beispiele für dich von unseren Kun­den:

Für die Crowd­fund­ing Kam­pagne von UXA – Die Food­shar­ing-App haben wir Lebens­mit­teln Gesichter und Stim­men gegeben und so emo­tion­al­isiert. Die Aus­sage „Hilf uns noch mehr Lebens­mit­tel zu ret­ten“ wurde im Mund ein­er Tomate zu „Rette mich“ – eine wesentlich stärkere und expres­si­vere Botschaft, die ankam.

Mehrwert bei Social Media Beiträge: Emotionen - Beispiel UXA Mehrwert bei Social Media Beiträge: Emotionen - Beispiel UXA

2/3 der Frauen haben die Pille, wegen Neben­wirkun­gen, abge­set­zt“.  Das war auf dem ani­mierten Visu­al, dass wir für unseren Kun­den Nebenwirkungen.de auf Face­book gepostet haben, zu lesen und Grund­lage viel­er Unter­hal­tun­gen. Denn diese Aus­sage ist nicht nur erschreck­end und beschäftigt, sie wird zum Gespräch­s­the­ma beim näch­sten Mädelsabend. Diese Beispiele machen deut­lich, wie wichtig es ist, den User emo­tion­al abzu­holen und mitzunehmen: man bringt sich ins Gespräch.

 

Die besten Befür­worter ein­er Marke sind ihre Käufer. Wenn man aus Käufern Mit­gestal­ter macht, baut man eine starke Marken-Com­mu­ni­ty auf, die deine Marke unter­stützt. Nicht sich­er welch­es Pack­ag­ing am besten zu deinem Pro­dukt passt? Welche Farbe die neuen Ver­sio­nen haben sollen? Mach doch ein­fach eine Umfrage und schau, was am besten ankommt. Das sind nur einige kleinere Beispiele. Eine Com­mu­ni­ty kann eine Marke jedoch auch bei viel größeren Pro­jek­ten unter­stützen. Kennst du mein Lieblings Social Media Best Prac­tice Michel et Augustin? Dieses ehe­ma­lige Start­up aus Frankre­ich pro­duziert Kekse, Nachtis­che und Joghurt. 2015 hat die franzö­sis­che Fir­ma, dank ihrer Com­mu­ni­ty, einen Ter­min mit Star­bucks CEO Hor­ward Schultz bekom­men und kon­nte ihn davon überzeu­gen ihre Kekse in den Fil­ialen zu verkaufen. Wie das ging? Die Marke hat ein­fach ihre Com­mu­ni­ty aufgerufen unter #Howar­dUn­Café auf Social Media zu posten, um Schultz‘ Aufmerk­samkeit zu bekom­men und sich auf einen Kaf­fee zu tre­f­fen. Hier kannst du mehr über diese tolle Mar­ket­ing Aktion lesen.

Ich kön­nte an dieser Stelle noch einen Roman schreiben, wie wichtig es ist, eine Com­mu­ni­ty aufzubauen. Aber das hebe ich mir für meinen näch­sten Blog­beitrag auf. In der Zwis­chen­zeit kannst du deine Nase mal in CREATING CUSTOMER EVANGELISTS – How Loy­al Cus­tomers Become a Vol­un­teer Sales Force von Jack­ie Huba und Ben McConnell steck­en. Das Buch ist zwar nicht mehr das aktuell­ste, ist jedoch richtig lehrre­ich und gibt gute Impulse.

Warum ist Mehrwert wichtig?

 

Ganz klar: damit deine Nachricht ver­bre­it­et wird. Warum teile ich eine Mes­sage ein­er Marke (egal ob on- oder offline!)? Weil ich damit glänzen kann. Weil ich jeman­den zum Lachen brin­gen will. Oder weil ich ein Hard­core Fan bin und das auch jed­er wis­sen soll. Nur wenn die User von dir Geschicht­en bekom­men, die sie erzählen und weit­ergeben kön­nen, kön­nen sie über deine Marke bericht­en.

Wie prüfst du, ob dein Beitrag einen Mehrwert hat?

 

Gehe einen Schritt zurück und denke an deine Kund­schaft, deine Ziel­gruppe, deine Com­mu­ni­ty. Set­ze deinen Kun­den­hut auf und ver­suche, wie ein­er dein­er Kunde zu denken. Was würde dich inter­essieren? Was würde dich dazu brin­gen es weit­erzuerzählen? Und wenn du dir nicht sich­er bist, kannst du immer noch einen Fre­und, Kol­le­gen oder Wild­frem­den auf der Straße fra­gen, was er von deinem Beitrag hält! Ich bin ein großer Fan des Vier-bis-im-Zweifel-sech­szehn-Augen-Prinzips – man kann sich nie genug Mei­n­un­gen ein­holen.

 

Du bist dir immer noch nicht sich­er? Dann schick mir deinen Beitrag doch ein­fach mal an willkommen@startup-communication.de!