Robotiksoftware drag&bot ermöglicht flexible Produktionsplanung für die Industrie

29.01.2020

Mit der Soft­ware drag&bot kön­nen Indus­trie­un­ternehmen ihre Robot­er ein­fach und flex­i­bel pro­gram­mieren und so auch bei schwächer­er Auf­tragslage die Pro­duk­tion effizient auslasten.

 

Die Soft­ware drag&bot ist die Lösung für eine effiziente Pro­duk­tion­s­pla­nung: Mit­tels des Drag-and-Drop-Prinzips kön­nen Robot­er inner­halb kurz­er Zeit umpro­gram­miert wer­den. Für die Bedi­enung der intu­itiv­en Soft­ware, die am Fraun­hofer IPA entwick­elt wurde, ist kein Robotik-Know-how notwendig. Das ermöglicht eine sehr flex­i­ble Anpas­sung der Pro­duk­tion. Erstellte Pro­gramme kön­nen ein­fach aus der Cloud geladen wer­den, so dass der Robot­er mor­gens andere Tätigkeit­en übernehmen kann als nach­mit­tags. Dadurch kön­nen Indus­trie­un­ternehmen schnell auf schwank­ende Auf­trag­se­ingänge reagieren. Die Soft­ware ist inzwis­chen mit Robot­ern von acht Her­stellern kom­pat­i­bel, unter anderem seit kurzem auch mit den Robot­ern von Yaskawa und Stäubli. Neben Auto­mo­tive und Anla­gen­bau set­zen seit 2019 auch ver­stärkt Branchen wie die Met­al­lver­ar­beitung und Elek­tron­ikfer­ti­gung sowie Chemie auf drag&bot. Für 2020 plant das Start­up einen weit­eren Aus­bau der kom­pat­i­blen Hard­ware, um ein noch bre­it­eres Spek­trum an Hard­ware unter­stützen zu kön­nen, sowie weit­ere Integrationen.

 

Häu­fig­ste Anwen­dun­gen sind Pick&Place, Be- und Ent­laden sowie Palettierung

 

Die meis­ten Kun­den der drag&bot GmbH set­zen auf das Han­dling der Robot­er mit der gle­ich­nami­gen Soft­ware. Dazu gehören typ­is­che Auf­gaben wie Pick&Place, das Be- und Ent­laden von Maschi­nen sowie die Palet­tierung. Unternehmen im Auto­mo­tive Bere­ich und seit 2019 auch ver­stärkt in der Elek­tron­ikfer­ti­gung nutzen drag&bot bere­its inten­siv für diese Tätigkeit­en. Doch auch in der Met­al­lver­ar­beitung wird mehr und mehr auf flex­i­ble Robot­er­pro­gram­mierung geset­zt. Auf­grund der hohen Vari­anten­vielfalt bei gerin­gen Stück­zahlen war die Pro­duk­tion mit Robot­ern bish­er zu kosten­in­ten­siv. Die Unternehmen kön­nen drag&bot mit abges­timmter Hard­ware nutzen und so mit wenig Aufwand die Robot­er­pro­gramme auf kleine Stück­zahlen opti­mieren. Eine eben­so wach­sende Kun­densparte ist die Chemie, die Robot­er auf­grund der kom­plex­en Bedi­enung bish­er nur als Spezialan­la­gen ver­wen­den konnte.

 

Strate­gis­che Koop­er­a­tio­nen mit diversen Partnern

 

Die drag&bot GmbH arbeit­et zunehmend mit Part­nern wie Anla­gen­bauern und Maschi­nen­her­stellern zusam­men. Dabei ist das Net­zw­erk in den let­zten Jahren kon­tinuier­lich gewach­sen. So wurde etwa mit der Fir­ma Placke, einem Her­steller für Kant­bänke und Biege­maschi­nen, die Soft­ware von drag&bot für das schnelle und intu­itive Umrüsten von automa­tisierten Kant­bänken opti­miert. drag&bot ist damit als Teil der Automa­tisierungslö­sung des Her­stellers für den End­kun­den ver­füg­bar.
drag&bot kooperiert seit Kurzem außer­dem mit der Basler AG, einem der führen­den Her­steller von indus­triellen Kam­eras. Gemein­sam will man die bildgebende Sen­sorik stärk­er mit der Robotik verbinden. Mit Hil­fe der Schnittstellen in drag&bot ist es möglich jede Basler Kam­era direkt aus drag&bot zu kon­fig­uri­eren und in die Robot­er Anwen­dung einzuset­zen. Eine Kalib­rierung zwis­chen Robot­er und Kam­era ist eben­so ein­fach möglich wie die Funk­tions­bausteine für häu­fige Anwen­dungs­fälle der 2D Bild­ver­ar­beitung, z.B. dem Pat­tern Match­ing oder der Suche von geometrischen For­men in ein­er “Region-of-inter­est”, ver­füg­bar. Der Kunde erhält so eine indus­trielle, preiswerte 2D-Kam­era mit der Möglichkeit, diese auch mit Robot­er sehr ein­fach einzusetzen.

 

Im Bere­ich der 3D Bild­ver­ar­beitung mit Robot­ern ste­hen den Nutzern von drag&bot seit Kurzem auch die Kam­eras von Robo­cep­tion zur Ver­fü­gung. Die Smart­cam rc_visard bietet bere­its für viele Stan­dar­d­an­wen­dun­gen wie Box­en von ein­er Palette pick­en oder das Greifen von Teilen aus ein­er Kiste, vor­bere­it­ete Apps an, die direkt auf dem rc_visard lauf­fähig und intu­itiv kon­fig­urier­bar sind. Die Funk­tio­nen der Kam­era kön­nen direkt aus drag&bot her­aus ges­teuert werden.

 

Mit diesen und weit­eren Koop­er­a­tio­nen baut drag&bot die Ver­füg­barkeit und Kom­pat­i­bil­ität der intu­itiv­en Robot­er­pro­gram­mierung aus und erle­ichtert den Kun­den die Nutzung der Software.


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drag&bot


Die drag&bot GmbH wurde im Dezember 2017 von Martin Naumann, Pablo Quilez, Witalij Siebert und Daniel Seebauer in Stuttgart gegründet und ermöglicht eine neue Form der Roboterprogrammierung. Die Funktionen sowie die Programmabläufe des Roboters können einfach über ein Baukasten-System via Drag-and-Drop definiert werden – unabhängig vom Hersteller und ohne Programmierkenntnisse. Die Automatisierungslösung wird bereits von Produktions- und Industrieunternehmen wie Daimler, ZF oder ZIMMER Group eingesetzt.


Ansprechpartner

Carina Goldschmid
E-Mail: cg@startup-communication.de
Telefon: 089 12021926-1

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