Neue Studie: In zwei Dritteln der deutschen Finanzabteilungen mangelt es an kompetenten Bewerbern

22.07.2020

Die Per­son­al­ber­atung max­match befragte über 200 Führungskräfte im Finanz-Bere­ich zum The­ma Fachkräfte­man­gel und Recruit­ing. Dabei zeigt sich: Deutsch­landweit fehlt es an qual­i­fiziertem Per­son­al für Finan­z­abteilun­gen. Vie­len Bewer­bern man­gelt es ins­beson­dere an dig­i­tal­en Kom­pe­ten­zen.  

 

 

In Zusam­men­hang mit dem Fachkräfte­man­gel ist häu­fig die Rede von fehlen­den Handw­erk­ern oder Pflegekräften. Eine aktuelle Studie der Münch­n­er Per­son­al­ber­atung max­match und des Mark­t­forschungsin­sti­tuts Dyna­ta zeigt aber, dass auch in Finanz-Abteilun­gen der Man­gel an qual­i­fizierten Mitar­beit­ern ein großes Prob­lem darstellt. Von 201 Stu­di­en­teil­nehmern, die alle­samt in Führungspo­si­tion im Finanzbere­ich tätig sind, bew­erteten 64,9 Prozent die Suche nach geeignetem Fach­per­son­al als „schw­er“ oder „sehr schw­er“. Die Gründe sind vielfältiger Natur, doch es zeigt sich, dass beson­ders die Dig­i­tal­isierung ein Treiber dieser Entwick­lung ist – fast jed­er Dritte sieht die fehlen­den dig­i­tal­en Kom­pe­ten­zen bei den Bewer­bern als größte Her­aus­forderung bei der Personalsuche. 

 

 

Obwohl die Ver­mu­tung nahe liegt, dass durch die Dig­i­tal­isierung ger­ade in Zusam­men­hang mit automa­tisierten Prozessen weniger Per­son­al nötig wird, wider­legen die Stu­di­energeb­nisse diese These: Zwar bestätigt ein Drit­tel der Teil­nehmer, dass der Bedarf nach Per­son­al gesunken ist, allerd­ings geben immer­hin knapp 20 Prozent an, dass sie im Zuge der Dig­i­tal­isierung sog­ar mehr Mitar­beit­er als früher brauchen. Einigkeit herrscht aber in einem Punkt: Fast 80 Prozent sind der Ansicht, dass sich die Beruf­spro­file verän­dert haben und Bewer­ber und Mitar­beit­er neue Anforderun­gen erfüllen müssen. Beson­ders gefragt sind dabei Anwen­der-Ken­nt­nisse im Bere­ich kol­lab­o­ra­tiv­er Tech­nolo­gien, gefol­gt von Kom­pe­ten­zen im Umgang mit Daten­banken und großen Daten­men­gen. Ger­ade das Fehlen dieser dig­i­tal­en Kom­pe­ten­zen ist es, was den Fachkräfte­man­gel im Finanzbere­ich ver­schärft:  Über die Hälfte der Stu­di­en­teil­nehmer bestäti­gen diese Prob­leme in Hin­blick auf die Per­son­al­suche für ihre Abteilung. 

 

 

Finan­z­abteilun­gen suchen vor­wiegend über klas­sis­che Stellenanzeigen

 

Auch mit Blick in die Zukun­ft sind die befragten Führungskräfte wenig opti­mistisch: 56,2 Prozent gehen davon aus, dass kün­ftig die Suche nach qual­i­fizierten Mitar­beit­ern noch schwieriger wird, weit­ere 40,8 Prozent denken, dass die Her­aus­forderung zumin­d­est gle­ich­bleibt. Dabei kön­nten zukün­ftig auch die Suchkanäle und Instru­mente eine große Rolle spie­len. In der Studie gab knapp die Hälfte der Befragten an, vor­wiegend über klas­sis­che Online- oder Print-Stel­lenanzeigen zu suchen. Alter­na­tive Such­meth­o­d­en wie Job­börsen (27,4 Prozent), Soziale Medi­en (14,4 Prozent) und externe Per­son­al­ber­ater (6,5 Prozent) wer­den hinge­gen bish­er noch sel­ten als Hauptin­stru­ment genutzt. In Hin­blick auf die zunehmenden Schwierigkeit­en kön­nte es sin­nvoll sein, auch andere Wege der Rekru­tierung zu testen. 

 

Das Whitepa­per zur Studie mit den voll­ständi­gen Ergeb­nis­sen ste­ht unter fol­gen­dem Link zum kosten­losen Down­load zur Ver­fü­gung: https://maxmatch.de/whitepaper-fachkraeftemangel-im-finanzbereich/


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maxmatch


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