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26.03.2019

Blu­menkränze, Nebel­mas­chine und Seifen­blasen: Das Data Fes­ti­val hat­te nichts mit ein­er nor­malen Kon­ferenz zu tun – schon gar nicht im Tech-Bere­ich. Über 450 Teil­nehmer aus 16 Natio­nen kamen in München zusam­men, um sich miteinan­der zu ver­net­zen und sich mitunter über Data Sci­ence, Machine Learn­ing, Blockchain und Data Visu­al­iza­tion auszu­tauschen und weit­erzu­bilden.

 

Teil­nehmer aus Aus­tralien, Brasilien, Japan und vie­len weit­eren Län­dern staunten nicht schlecht, als der Count­down zur dre­itägi­gen Tech-Kon­ferenz „Data Fes­ti­val“ begleit­et von Strobo-Licht und lauter Elek­tro-Musik los­ging. Lautes Raunen ging durch den Raum und von Beginn an war klar: Hier herrscht ein ganz ander­er Wind, als auf stan­dard­mäßi­gen Kon­feren­zen. Die Mis­sion des Data Fes­ti­vals lautet: Deutsch­land muss beim The­ma Arti­fi­cial Intel­li­gence auf­holen. Während es 2018 noch 250 Teil­nehmer waren, melde­ten sich dieses Jahr über 450 Teil­nehmer aus allen Teilen der Welt an. Um dem inter­na­tionalen Pub­likum gerecht zu wer­den, wur­den fast alle Vorträge auf Englisch gehal­ten. Vertreten waren über 130 Unternehmen aus zwölf Indus­trien. „Ein Beweis dafür, dass KI längst nicht mehr nur in der Auto­mo­bilin­dus­trie eine Rolle spielt, son­dern mit­tler­weile nahezu jede Branche erre­icht“, sagt Alexan­der Thamm, Geschäfts­führer der Data Fes­ti­val GmbH und der Alexan­der Thamm GmbH. Das Event wurde von dem unab­hängi­gen Beratungs- und Ana­lysten­haus BARC und der Data Sci­ence- und AI-Beratung Alexan­der Thamm GmbH ins Leben gerufen und fand im April 2018 erst­mals in München statt.

 

Deutsche Unternehmen hinken in Sachen Data Sci­ence hin­ter­her. Julia But­ter von der Scout24 AG bringt es in ihrem Vor­trag auf den Punkt: „AI ist wie Teenag­er Sex. Alle reden darüber, die wenig­sten tun es und die, die es tun fra­gen sich, ob sie es richtig machen.“ Dr. Carsten Bange, Grün­der und Geschäfts­führer von BARC betont: „Deutsche Unternehmen kön­nen sich nur verbessern, wenn mehr miteinan­der gesprochen wird: Über erfol­gre­iche Ansätze, aber auch über Prob­leme, und Hin­dernisse.“ Um aus Fehlern zu ler­nen und einen ehrlichen Aus­tausch für Data und AI-Experten zu ermöglichen, endete das Event mit den soge­nan­nten Fuck­up Ses­sions. Anwen­derun­ternehmen wie Con­ti­nen­tal, BASF und Tele­fóni­ca zogen blank und sprachen sehr ehrlich über gescheit­erte Pro­jek­te. Ein wichtiger Unter­schied zu anderen Kon­feren­zen, deren Ziele eher Wer­be­ef­fek­te sind, anstatt der Auf­bau ein­er Com­mu­ni­ty.

 

Vom 17.–19. März 2020 wird das Data Fes­ti­val zum drit­ten Mal stat­tfind­en. Tick­ets gibt es ab sofort unter datafestival.de


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