Erfolg haben oder scheitern? Du ganz allein hast es in der Hand!

30.01.2020

Wie hart es sein kann, alleine zu grün­den, davon kann Ben­ny Wald­hart bericht­en. Denn er weiß, was es heißt, sich ohne Mit­grün­der und Mitar­beit­er durch den Bürokratied­schun­gel ein­er Unternehmensgrün­dung zu kämpfen. Der Grün­der und Geschäfts­führer der max­match Per­son­al­ber­atung wollte eigene Wege gehen – zu Beginn nicht allein, son­dern gemein­sam als Grün­derteam. Als zwei poten­zielle Mit­grün­der einen Rückzieher machen, muss er sich entschei­den: Seinen Job als Angestell­ter behal­ten oder alleine den Schritt ins Ungewisse wagen? Sein Entschluss ste­ht schnell fest: Ben­ny fol­gt sein­er Vision und grün­det eine Per­son­al­ber­atung nach seinen Vorstel­lun­gen. Und zwar eine auf die Ver­mit­tlung von Finance Spezial­is­ten und Führungskräften fokussierte Beratung, die auss­chließlich exk­lu­sive Man­date bear­beit­et. Sein Mot­to: Lieber eine kleine Zahl an Ver­mit­tlun­gen garantiert erfüllen, als sich mit vie­len Pro­jek­ten par­al­lel und ohne echt­en Mehrw­ert für alle Beteiligten zu beschäftigen.

 

Kein Com­mit­ment, kein Partner
Sein Team beste­ht zunächst ein­mal nur aus Ben­ny selb­st. Dabei war der Plan erst ein ander­er: Zwei Bekan­nte standen als Mit­grün­der im Raum, sagten ihm bei­de aber kurzfristig ab – aus gesund­heitlichen Grün­den oder weil das Risiko doch zu hoch erschien, sich in eine Teil­haber-Rolle zu begeben und die beru­fliche Kom­fort­zone zu ver­lassen. Übrig blieb nur Ben­ny, der an sein­er Idee fes­thielt. Weit­er nach Mit­grün­dern suchen wollte er irgend­wann nicht mehr, denn: „Wenn das jemand nicht zu 100 Prozent so sehr will wie ich, lasse ich bess­er die Fin­ger davon,“ erzählt er.

 

Ohne Bekan­ntheits­grad sieht es schwarz aus
Die große Her­aus­forderung: Ben­ny muss sich zunächst nicht nur um alles Oper­a­tive alleine küm­mern, son­dern auch um die bürokratis­chen Auf­gaben. Als Einzelkämpfer und ohne große Marke oder namhafte Part­ner im Hin­ter­grund muss er fest­stellen, dass das Ankom­men in der Geschäftswelt zunächst schwierig ist. Das zeigt sich in den Anfangsta­gen sowohl bei der Zusam­me­nar­beit mit exter­nen Dien­stleis­tern als auch bei der Suche nach geeigneten Büroräu­men. „Du hast keinen Namen, keine Bankverbindung, keine His­to­rie und dann auch keine Mitar­beit­er. Das löst am Anfang echt viel Skep­sis aus,“ beschreibt er. Was er deshalb vor allem braucht, ist Geduld. Sowohl für die Behör­dengänge und bürokratis­chen Hür­den als auch, um das Geschäft ins Laufen zu brin­gen. Selb­st die Mitar­beit­er­suche dauert länger als gedacht. Denn jeman­den zu find­en, der in seinen Worten „ver­rückt genug ist, sich in Zeit­en der Vollbeschäf­ti­gung im teuren München einem Start­up anzuschließen“, ist nicht leicht. Doch seine Behar­rlichkeit zahlt sich aus: Im Jan­u­ar 2019 grün­det der gebür­tige Tirol­er max­match und im April stellt er seinen ersten Mitar­beit­er ein.

 

Arbeit für die Tonne
Zum Zeit­punkt der Grün­dung von max­match arbeit­ete der 34-jährige Tirol­er bere­its neun Jahre als Per­son­al­ber­ater. Der Beruf macht ihm Spaß, doch im Laufe der Zeit stellte sich bei ihm eine gewisse Frus­tra­tion ein. Als Per­son­al­ber­ater ist es für ihn nor­mal, gle­ichzeit­ig an bis zu 25 Pro­jek­ten zu arbeit­en. Zum Abschluss bringt man aber nur einen Bruchteil, wenn diese Pro­jek­te rein erfol­gs­basiert starten. „Ich hat­te das Gefühl, dass ein viel zu großer Teil mein­er harten Arbeit für die Tonne war“, erk­lärt Ben­ny. „In meinen Augen macht es viel mehr Sinn, nur an zwei bis drei Pro­jek­ten par­al­lel zu arbeit­en, dafür exk­lu­siv und voll fokussiert. Wenn man diese Pro­jek­te dann zu einem erfol­gre­ichen Abschluss bringt, ist das für bei­de Seit­en viel befriedi­gen­der – und vor allem nach­haltiger.“ Das Ver­sprechen von max­match lautet Fokus und voller Ein­satz auf eine kleine Zahl von Man­dat­en bei 100-prozentiger Erfül­lung. Dafür erwarten Ben­ny und sein Team aber auch den Ver­trauensvorschuss, dass nur seine Agen­tur mit der Suche beauf­tragt wird.

 

Kap­i­tal­eng­pass außer Sicht
Nach weni­gen Monat­en ist von den anfänglichen Prob­le­men nichts mehr übrig, denn max­match ist am Markt angekom­men. Nur neun Monate nach der Grün­dung beste­ht das Team bere­its aus fünf Mitar­beit­ern – Ziel ist, dass sich diese Zahl bis Ende 2020 auf min­destens acht erhöht. Für das Grün­dungs­jahr erhoffte sich Ben­ny einen finanziellen Boden­satz von 300.000 Euro – erre­icht wurde ein Umsatz von über 560.000 Euro. Das Risiko, das der Öster­re­ich­er einge­gan­gen ist, zahlt sich also bere­its im ersten anstren­gen­den Jahr der Grün­dung aus. „Mit­tler­weile bin ich sehr froh, dass ich erst mal allein gegrün­det und in Ruhe ein Team aufge­baut habe, auf das ich mich zu 100 Prozent ver­lassen kann und das mit ganzem Herzen dabei ist.


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maxmatch


maxmatch ist eine inhabergeführte Personalberatung im Herzen Münchens. Wir stehen für eine neue Dimension von Matching-Kompetenz im Bereich gehobener, kaufmännischer Schlüsselpositionen sowohl im Mittelstand als auch in großen Konzernen. maxmatch vereint dabei den Einsatz neuester technologischer und wissenschaftlicher Werkzeuge mit bewährten Headhunting-Praktiken, um für die individuelle Situation immer die beste Lösung zu finden.


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