Einfach helfen – mit WelcomeRide

28.02.2017

Wel­com­eRide ver­net­zt Aut­o­fahrer und Flüchtlinge über eine WebApp. Aut­o­fahrer kön­nen auf Wel­com­eRide Fahrten anbi­eten und Men­schen, die neu in Deutsch­land sind, mit in die Stadt, zu Events oder zum Fußball­train­ing nehmen.

 

Wel­com­eRide ist eine WebApp für geflüchtete Neuankömm­linge in Deutsch­land. Unter dem Mot­to „Gemein­sam vor­wärts“ möchte Wel­com­eRide Flüchtlin­gen die Möglichkeit geben, in ihren deutschen Zielorten mobil zu sein – bei Fahrten zum Amt, zum Fußball­train­ing oder zu Ver­anstal­tun­gen. Aut­o­fahrer kön­nen ganz ein­fach dabei helfen: Sie leg­en zum Beispiel die tägliche Fahrt zur Arbeit als Wel­com­eRide-Fahrt an und nehmen auf dem Weg noch zwei Leute mit. „Das Herzstück des Wel­com­eRide-Pro­jek­ts ist der Gedanke, dass in Deutsch­land lebende Men­schen die Möglichkeit haben, Neuankömm­lin­gen zu helfen und damit die Inte­gra­tion und das Miteinan­der zu fördern. Denn auf der Fahrt entste­hen Begeg­nun­gen, Geschicht­en und vielle­icht sog­ar Fre­und­schaften“, so Mátyás Albert Nagy, Ini­tia­tor von Wel­com­eRide. Die vier Münch­n­er Star­tups SHÄRE, Jus­tRock­et, Start­up Com­mu­ni­ca­tion und Design­stu­dio Dau­menk­i­no arbeit­en auf ehre­namtlich­er Basis an dem Pro­jekt. Anmel­dung unter www.welcomeride.eu.

 

Wie WelcomeRide funktioniert

Men­schen, die in Deutsch­land ankom­men, wer­den häu­fig in Ein­rich­tun­gen unterge­bracht, die keine direk­te Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmit­tel haben. Und wenn doch, haben sie kein langfristig gültiges Tick­et für die öffentlichen Verkehrsmit­tel. Mit Wel­com­eRide kann man jed­erzeit auf die WebApp zugreifen: Ein­fach mit dem Face­book- oder Twit­ter-Pro­fil reg­istri­eren, das Fahrziel eingeben oder eine ange­botene Fahrt auswählen. Fahrer und Mit­fahrer kön­nen dann einen Tre­ff­punkt vere­in­baren und miteinan­der chat­ten.

 

Einfach helfen: Vier Startups entwickeln WelcomeRide

Wie kann man helfen, wenn man keine Zeit für ehre­namtlich­es Engage­ment hat? Man hil­ft auf dem Weg zur Arbeit, zum Super­markt oder zur Yoga-Stunde – ein­fach, indem man nicht alleine fährt, son­dern noch ein, zwei Leute mit­nimmt. Das ist die Idee, die hin­ter Wel­com­eRide steckt. An dem sozialen Pro­jekt arbeit­en im Moment vier Münch­n­er Star­tups: SHÄRE – mobil­i­ty inno­va­tion, das Soft­ware­un­ternehmen Jus­tRock­et, die PR-Agen­tur Start­up Com­mu­ni­ca­tion und das Design­stu­dio Dau­menk­i­no. „Als Grün­der hat man in Deutsch­land fast unbe­gren­zte Möglichkeit­en. Mit Wel­com­eRide möcht­en wir ein Stück zurück­geben und den Men­schen helfen, die eben nicht so viele Möglichkeit­en haben“, so Cari­na Wil­helm von Start­up Com­mu­ni­ca­tion. „Wir haben sel­ber viele Ter­mine, zu denen man mit dem eige­nen Auto fährt. Eine Wel­com­eRide Fahrt ist in ein­er Minute angelegt. Damit geht Helfen ganz ein­fach und schnell“, so David Baus von SHÄRE GmbH. Feb­ru­ar 2017


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