Bringt Corona die deutsche Bauwirtschaft zu Fall?

26.03.2020

Von Kon­junk­turschwankun­gen zeigte sich die deutsche Bauin­dus­trie lange unbeein­druckt. Doch die aktuelle Coro­na-Krise hin­ter­lässt auch in dieser Branche ihre Spuren. Das Start­up Build­ing Radar nutzt seine Kün­stliche Intel­li­genz, um schon jet­zt Auswirkun­gen der Pan­demie auf die Bauin­dus­trie festzustellen. Dabei zeigt sich: Ins­ge­samt ist seit Anfang Feb­ru­ar ein Ein­bruch der Bau­vorhaben von durch­schnit­tlich elf Prozent zu erken­nen. Betra­chtet man die zweite Märzhälfte sep­a­rat, beträgt der Rück­gang sog­ar über 46 Prozent.  

 

Die COVID-19-Pan­demie bringt die deutsche Wirtschaft ins Wanken. Wie aber ste­ht es um die deutsche Bauin­dus­trie, die bis­lang noch boomte? Das PropTech-Start­up Build­ing Radar, das Zulief­er­ern der Baubranche eine Plat­tform für die Recherche nach neuen Bau­vorhaben bietet, gibt jet­zt Auskun­ft darüber, wie es aktuell um die Baubranche ste­ht. Die Anzahl der Infor­ma­tio­nen zu weltweit­en Bau­vorhaben ist seit Anfang Feb­ru­ar um rund elf Prozent gesunken. Mit Blick auf die zweite Märzhälfte beträgt der Rück­gang sog­ar über 46 Prozent. Mith­il­fe von Nat­ur­al Lan­guage Pro­cess­ing ist Build­ing Radar in der Lage über eine Stich­wort­suche her­auszufind­en, welche Bau­vorhaben in direk­tem Bezug zu Coro­na ste­hen. Schon jet­zt lassen sich weltweit 2.000 Mel­dun­gen über Baupro­jek­te mit dem Virus in Zusam­men­hang brin­gen, 80 Prozent davon inner­halb der let­zten 30 Tage. Die gute Nachricht ist, dass bis­lang noch über Hälfte dieser Bau­vorhaben wie geplant fort­ge­set­zt wird. Allerd­ings wur­den bere­its 40 Prozent, also rund 800 Baupro­jek­te, gestoppt oder ver­schoben. Die Fol­gen davon für die gesamte Bauwirtschaft kön­nten schw­er­wiegend sein. Build­ing Radar rech­net damit, dass sich die Kon­se­quen­zen ins­beson­dere im Som­mer zeigen und ein sig­nifikan­ter Rück­gang der Wirtschaft­sleis­tung in der Baubranche spür­bar sein wird.

 

Licht am Ende des Tunnels

Da die Baubranche mit der all­ge­meinen Wirtschaft­slage kor­re­liert, hängt die Zukun­ft der Bauwirtschaft vom Auf­bau eines Coro­na-Ret­tungss­chirms ab. Doch es beste­ht auch Grund zur Hoff­nung. Bis­lang ist die Baubranche noch nicht einge­brochen und hält sich wack­er. Ins­beson­dere im Bere­ich Gesund­heitswe­sen und Forschung ist aktuell sog­ar ein Anstieg zu verze­ich­nen. So nah­men die Bau-Infor­ma­tio­nen in diesem Bere­ich in der Kalen­der­woche 13 um 38 bzw. acht Prozent im Ver­gle­ich zur Vor­woche zu. Ein großes Europäis­ches Finanzpro­gramm, wie die derzeit disku­tierte Covid Cred­it Line, sollte für aus­re­ichend Sta­bil­ität sor­gen.   Alle pos­i­tiv­en Mel­dun­gen zu Bau­vorhaben zeigt Build­ing Radar in einem Live-Tick­er auf sein­er Web­site: https://buildingradar.com/de/construction-blog/coronavirus-baubranche-news/


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Building Radar


Die Building Radar GmbH wurde 2015 von Leopold Neuerburg, Paul Indinger und Raoul Friedrich in München gegründet. Mit Building Radar wollen die Gründer die Baubranche digitalisieren und den B2B-Vertrieb für Zulieferer und Dienstleister der Bauindustrie effizienter machen. Das PropTech-Startup liefert umfangreiche Informationen zu neuen und bestehenden Bauprojekten und das besonders frühzeitig, dank künstlicher Intelligenz und Machine Learning.


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Sofia Eham
E-Mail: se@startup-communication.de
Telefon: 089 12021926-7

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