PR 1.0: Warum gute Pressearbeit so gar nicht von gestern ist

Startup Communication Pressearbeit für Startups – was versteht man unter Pressearbeit

PR 1.0: Warum gute Pressearbeit so gar nicht von gestern ist

Es gibt heute unzäh­lige Möglichkeit­en, um sein Start­up zu posi­tion­ieren. Und es ist sehr wichtig, dass jedes Unternehmen die dig­i­tal­en Möglichkeit­en nutzt, die das Web bietet: Eine SEO-opti­mierte Web­seite, eine infor­ma­tive Face­book-Seite, einen Twit­ter-Account mit knack­i­gen State­ments und und und. In Zeit­en von Out­brain, Con­tent Mar­ket­ing und viralen Kam­pag­nen fragt sich der ein oder andere Grün­der: Warum eigentlich in Pressear­beit investieren? Eine gute Frage, die ich gerne beant­worte:

Pressearbeit vs. Werbung – Experten-Tipp vs. Marktschreier?

Die „gute alte Pressear­beit“ ist heute noch genau­so wichtig wie vor 20 Jahren. Auch damals gab es schon Fernse­hwer­bung, Plakate auf Lit­faßsäulen und Anzeigen in den Mag­a­zi­nen. Klar, das Ange­bot hat sich natür­lich extrem gedehnt. Ver­mut­lich jed­er wurde schon mal von einem Sneak­er durch’s Inter­net ver­fol­gt und hat­te das Gefühl, der Zalan­do-Mark­tschreier wäre hin­ter einem her. Oder man ist ger­ade in einen Artikel ver­tieft und erschrickt, weil der Mac mit den Vorzü­gen des neuen Nivea-Sham­poos aus den Laut­sprech­ern dröh­nt. Kurz gesagt: Wer­bung ist über­all. Und in einem der­ar­ti­gen Über­fluss, dass wir sie gar nicht mehr aktiv wahrnehmen – außer eine Katze kauft im Super­markt ein und wir wun­dern uns, ob wir oder die Katze einen an der Waf­fel haben.

Knackpunkt: Der Köder muss dem Fisch schmecken

Pressear­beit funk­tion­iert nach einem ganz anderen Prinzip. Anders als die klas­sis­chen Werbe­maß­nah­men richtet sich Pressear­beit – wie der Name schon sagt – an die Presse. Ziel ist es, die Botschaft über einen Drit­ten, näm­lich den Jour­nal­is­ten, an die richtige Ziel­gruppe zu ver­mit­teln. Der Knack­punkt: Ich muss den Jour­nal­is­ten erst mal davon überzeu­gen, dass ich ein inter­es­santes The­ma habe, das seine Leser inter­essiert. Der Köder muss also dem Fisch schmeck­en und nicht anders herum. Der Nachteil: Ich kann dem Jour­nal­is­ten keine Rich­tung vorgeben – das heißt, er entschei­det sel­ber, wie er das The­ma und das Pro­dukt bew­ertet, ob und wie er es seinen Lesern vorstellt. Der Vorteil: Der Jour­nal­ist ist ein sehr glaub­würdi­ger Mul­ti­p­lika­tor. Die Botschaft brüllt den Empfänger also nicht von einem Plakat an, son­dern wird ihm von ein­er neu­tralen Per­son emp­fohlen. Das hat eine sehr effek­tive Wirkung auf den Leser.

Pressearbeit digital: Twitter und LinkedIn treffen Telefon

Pressear­beit funk­tion­iert dig­i­tal. Die meis­ten Jour­nal­is­ten sind auf Twit­ter, LinkedIn oder Xing zu find­en. Darum macht es Sinn, die Jour­nal­is­ten über ihr „Haupt-Kom­mu­nika­tions-Medi­um“ zu kon­tak­tieren. Über diese Kanäle, aber auch per E‑Mail, hat man die Möglichkeit, mul­ti­me­di­ale Inhalte zur Ver­fü­gung zu stellen und damit der Arbeit des Jour­nal­is­ten ent­ge­gen­zukom­men. Trotz­dem kann es sein, dass viele E‑Mails und Nachricht­en unbeant­wortet bleiben. Unser Tipp: Greift bei euren Zielme­di­en zum Smart­phone und drückt statt auf den Twit­ter-But­ton auf den Tele­fon-Knopf. Denn der per­sön­liche Kon­takt ist das Wertvoll­ste, was PR zu bieten hat – und oft ist genau das der Weg zum Erfolg.

Wie man die „gute alte Pressear­beit“ ange­ht und wie ihr damit erfol­gre­ich euer Pro­dukt und eure Marke platziert, kön­nt ihr auf unserem Blog nach­le­sen – oder ihr meldet euch bei uns.