PR für Startups: Schluss mit der langweiligen Pressearbeit!

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PR für Startups: Schluss mit der langweiligen Pressearbeit!

PR ist für viele Star­tups ein Buch mit sieben Siegeln. Es ste­ht zwar irgend­wann auf der To-Do-Liste, meist aber erst, wenn das Online Mar­ket­ing nicht den gewün­scht­en Effekt erzielt. Wohinge­gen Grün­der, die bere­its Erfahrung mit Pressear­beit gemacht haben, PR einen sehr hohen Stel­len­wert ein­räu­men. Warum das so ist, was PR wirk­lich bein­hal­tet und wie ihr die Wun­der­waffe richtig ein­set­zt, erfahrt ihr jet­zt.

Warum PR mehr ist als Pressearbeit

Pressear­beit – das Wort klingt ver­staubt. Und ganz ehrlich: Ist es auch. Denn PR ist nicht mehr „nur“ Pressear­beit. Wir ver­ste­hen PR als Empfehlungsin­stru­ment. Während zum Beispiel bei Social Media direkt von der Marke kom­mu­niziert wird, gibt es bei PR einen unab­hängi­gen Drit­ten, der seine Ein­schätzung abgibt. Bish­er waren das in erster Lin­ie Jour­nal­is­ten, die für Zeitun­gen, Mag­a­zine, Fernsehsender und Co. über das Unternehmen, Mitar­beit­er oder die Pro­duk­te berichtet haben. Heute gibt es neben Jour­nal­is­ten eine Vielzahl an weit­eren Mei­n­ungs­bildern. Dazu gehören Influ­encer, Blog­ger oder auch eine bekan­nte Per­son aus ein­er bes­timmten Branche.

Pressemitteilung? Probier’s mal mit Podcasts, Videos und Co.

Neben den Empfehlern haben sich auch die Maß­nah­men und Kanäle geän­dert. Die gute Nachricht: Wir haben viel mehr Möglichkeit­en als noch vor ein paar Jahren – und es ergeben sich gefühlt jeden Tag neue Möglichkeit­en, um die Aufmerk­samkeit und Reich­weite von Star­tups mit PR zu steigern. Wir bekom­men viele Anfra­gen mit: „Schreibt ihr Pressemit­teilun­gen? Was kostet das?“ Die Pressemit­teilung ist eines von sehr vie­len PR-Tools, ist aber nur ein ganz klein­er Teil unser­er Arbeit. Hier ein Auszug an möglichen PR Maß­nah­men, um eure Infor­ma­tio­nen kom­pakt zu streuen:

  • Pressemit­teilun­gen
  • Sto­ry Ideas
  • Inter­views
  • Pro­dukt-Tests
  • Pod­casts
  • (Live-)Videos
  • PR Events
  • Road­shows
  • Stu­di­en
  • Speak­er Place­ments

 

Es gibt je nach Branche und Ziel­gruppe noch viele weit­ere Maß­nah­men, um euch in der Öffentlichkeit zu platzieren.

PR kann man nicht messen? Das ist falsch!

Online Mar­ket­ing hat einen klaren Vorteil: Man kann das Ziel ganz genau messen. Das Prob­lem von PR ist aber nicht die Mess­barkeit, son­dern die Zielset­zung. Die muss man bei PR eben­so genau definieren, wie man das beispiel­sweise beim Social Media Mar­ket­ing tut. Da weiß man auch wie viele Leads und Con­ver­sions man gener­ieren möchte, weil das eine Zielset­zung ist, die für Social Media funk­tion­iert. Dieses Ziel 1:1 auf PR zu über­tra­gen, funk­tion­iert nicht, denn das Mar­ketin­gin­stru­ment hat andere Funk­tio­nen. Hier eine Auswahl an fünf Zie­len, die sich Star­tups für ihre PR-Arbeit fest­set­zen und die mess­bar sind:

  • Marken­bekan­ntheit: Ihr kön­nt das Ziel messen, indem ihr beim Start der PR-Arbeit ein Mark­t­forschungsin­sti­tut beauf­tragt und den aktuellen Bekan­ntheitswert messen lasst. Sechs bis neun Monat­en später führt ihr erneut eine Befra­gung durch und habt einen Ver­gle­ich­swert. Das gle­iche funk­tion­iert auch für das Ziel Ver­trauen auf­bauen.
  • Such­maschi­nenop­ti­mierung: Online PR kann euer SEO unter­stützen. Als Mess­größe kön­nt ihr beispiel­sweise den Wert der gener­ierten Links messen, das funk­tion­iert ein­fach über kosten­lose Add-Ons im Brows­er.
  • Veröf­fentlichun­gen in den Zielme­di­en: Ihr soll­tet genau im Blick haben, welche Medi­en eure Ziel­gruppe liest. Das erfahrt ihr unter anderem über die Medi­a­dat­en des jew­eili­gen Medi­ums, die meist online zu find­en sind. Definiert eure Top 10 Zielme­di­en, in denen ihr im ersten Jahr platziert wer­den möchtet.
  • Anzahl der Veröf­fentlichun­gen: Das ist ein rein quan­ti­ta­tives Ziel, denn nur weil ihr in einem Beitrag erwäh­nt werdet, heißt es noch lange nicht, dass das Medi­um die richtige Ziel­gruppe erre­icht. Trotz­dem ist dieses Ziel natür­lich sehr gut mess­bar. Tipp: Arbeit­et mit einem Durch­schnittswert, den ihr über das Jahr verteilt erre­ichen möchtet.
  • Platzierung als Speak­er: Die Präsenz auf Messen und Branchen-Events kann sehr viel Aufmerk­samkeit gener­ieren und eignet sich sehr gut für die Experten­po­si­tion­ierung. Set­zt euch ein Ziel, auf welchen oder alter­na­tiv auf wie vie­len Events ihr eine Keynote oder einen Work­shop hal­ten oder bei der Pan­el Diskus­sion dabei sein möchtet.

 

Wie ihr den PR-Turbo zündet

Als sich der Fokus immer stärk­er auf Online und Social Media Mar­ket­ing gerichtet hat und die großen Print-Ver­lage ihre Türen geschlossen haben, wurde der PR keine rosige Zukun­ft prophezeit. Das hat sich in den let­zten Jahren wieder gedreht. Denn der Online Markt ist über­flutet von Wer­bung und Con­tent – die Aufmerk­samkeit und auch das Ver­trauen sinkt. Gle­ichzeit­ig haben sich neue span­nende For­mate ergeben – online und offline – die auf gute Inhalte angewiesen sind. PR hat nach wie vor den Vorteil, dass es einen starken Empfehlungscharak­ter hat und damit Ver­trauen schafft. Darum soll­ten Star­tups PR als kostengün­stiges und effek­tives Tool ein­set­zen, aber eben in der kreativ­en Vari­ante. Denkt in Videos, denkt in Pod­casts, denkt in Sto­ries – damit zün­det ihr den Aufmerk­samkeits-Tur­bo für euer Start­up!