Als ich letztes Jahr mein Abitur in München absolviert hatte und wusste, dass ich im Anschluss etwas im Kommunikationsbereich studieren möchte, war für mich klar, dass ich im Vorhinein ein Praktikum in dieser Branche machen will, um meinen Studiumswunsch zu verfestigen. Auf der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle bin ich dann recht schnell auf Startup Communication gestoßen. Die Stellenausschreibung machte mich direkt sehr neugierig, da ich aufgrund der beschriebenen Aufgaben schon erahnen konnte, dass mich sehr spannende und vielseitige Tätigkeiten erwarten würden – genau richtig um einen umfassenden Einblick in die Kommunikationsbranche zu erhalten.

Auf dem Presseportal von Startup Communication informierte ich mich im Vorfeld ein wenig über die Kunden der PR Agentur. Die Vielseitigkeit der Kunden und der unterschiedlichen Themengebiete überzeugte mich sehr schnell von der Praktikumsstelle. Von einem Gin-Baukasten, über ein ERP-System für Startups, bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln und einer Kosmetiklinie aus Ziegenmolke – aus jedem Bereich war etwas dabei. Also verschwendete ich keine Zeit und setzte mich direkt an eine Bewerbung für die Stelle als Praktikantin. Ein sehr herzliches Vorstellungsgespräch folgte und gute zwei Wochen später war es auch schon so weit: Mein erster Tag bei Startup Communication! Während ich diese Zeilen schreibe gehen die drei Monate, in denen ich bereits einen umfangreichen Einblick in den Beruf eines PR-Beraters erhalten konnte, dem Ende zu. Aber fangen wir von vorne an…

 Mein erster Tag in der Agentur

Sehr gespannt und voller Vorfreude kam ich also vor knapp drei Monaten in die Agentur dazu. Meine Kolleginnen empfingen mich so herzlich, dass ich keine Sekunde lang auch nur einen Hauch von Aufregung verspürte. Zu Beginn gab es für mich eine kleine Führung durch das Büro und danach durfte ich direkt meinen Arbeitsplatz für die nächsten drei Monate beziehen. Nach und nach wurden mir die Grundlagen der verschiedenen Aufgabenfelder gezeigt. Und dann ging es für mich auch schon direkt los. Mit auf dem Tagesplan: Facebook-Posts für einen Kunden schreiben. Eine ziemlich coole Aufgabe, bei der ich mich gleich von Anfang an ausprobieren und drauf losschreiben konnte. Die ersten Ansätze dauerten selbstverständlich ein bisschen und fielen mir in den ersten Tagen ein wenig schwer, aber: Übung macht den Meister. Und so bemerkte ich von Zeit zu Zeit meine eigenen Fortschritte und wie ich sicherer wurde in dem, was ich tat.

Nach ein paar Stunden des Ausprobierens gingen wir dann gemeinsam zum traditionellen „Willkommens-Mittagessen“ in ein Lokal um die Ecke. Ein weiterer Grund, warum man sich bei Startup Communication direkt wohlgefühlt hat – die gemeinsamen Mittagspausen. Nach einem leckeren Mittagsschmaus in Münchens beliebtem Ausgehviertel ging es zurück in die Agentur und ran an die nächste Aufgabe.

Meine Aufgaben hätten in dieser Zeit unterschiedlicher nicht sein können: von Blogbeiträgen schreiben, über Pressemittelungen versenden, SEO-Einstellungen vornehmen, Recherchearbeiten, Clippings erstellen, bis hin zur Kontaktdatenpflege – es war alles mit dabei und ich durfte sehr schnell eigenständig mitarbeiten.

Startup-Communication, Blog, Lisa, Praktikum, Erfahrungsbericht, Agentur, PR, 2

Der Telefon-Fail

In einer PR-Agentur gehört natürlich auch das Telefonieren zu den alltäglichen Aufgaben. Sei es ein Telefonat mit einem Kunden, einem Journalisten oder einem potenziellen Neukunden. Also bat mich eine meiner Kolleginnen relativ zu Beginn meines Praktikums, in der Redaktion eines Magazins anzurufen. Die Mail, die wir versucht hatten an unsere Beauty-Ansprechpartnerin zu senden, kam als unzustellbar zurück. Nun die Frage an die Redaktion: Arbeitet die Journalistin überhaupt noch für das Magazin oder haben wir lediglich einen Tippfehler in der Mail-Adresse gehabt? Gibt es, falls die Mitarbeiterin nicht mehr in der Redaktion tätig ist, einen nachfolgenden Ansprechpartner?

Um diese Fragen zu klären, rief ich also in der Redaktionszentrale des Mediums an. Ein Mann ging ans Telefon. Ich erklärte ihm mein Anliegen und wartete anschließend auf seine Antwort. Er fragte nur: „Um welche Kollegin soll es sich dabei handeln?“. Ich wiederholte den Namen unserer Beauty-Ansprechpartnerin. Der Mann am anderen Ende der Leitung fragte daraufhin: „Und was denken Sie, wo Sie hier gerade gelandet sind?“. Ich sagte ihm den Namen des Magazins. Er wiederholte seine Frage, was ich denke, wo ich denn gelandet bin. Ich wiederholte den Namen des Magazins. Nun kommt der Mega-Fail! Der Mann am Telefon entpuppte sich als Polizist. „NEIN, Sie sind hier bei der Polizei Planegg!“. Upppsss – da hatte mir wohl bis dato noch Niemand gesagt, dass ich zuerst eine Null vorwählen muss. Die Rufnummer leitete mich also statt zu unserer Beauty-Ansprechpartnerin, aus unerklärlichen Gründen zur Polizei weiter…

Naja, nach einem ordentlichen Lachanfall mit meinen Kollegen versuchte ich es dann nochmal mit einer Null vornedran und konnte letzten Endes doch noch herausfinden, dass wir eine neue Ansprechpartnerin im Bereich Beauty haben, da die bisherige im Mutterschutz ist.

Startup-Communication, Blog, Lisa, Praktikum, Erfahrungsbericht, Agentur, PR, 1

Mein persönliches Fazit

Nach knapp drei Monaten neigt sich mein Praktikum dem Ende zu. Ich habe in dieser Zeit einen wahnsinnig umfassenden Einblick in die tollen und spannenden Aufgaben eines PR-Beraters erhalten und somit viel lernen können. Ich habe gelernt, worauf es bei einem guten Blogbeitrag ankommt und dass man SEO passend einstellen muss, damit Google den veröffentlichten Beitrag überhaupt anzeigt – und im besten Fall auch gleich ganz weit oben. Zudem weiß ich jetzt unter anderem, worauf man bei den verschiedenen Social Media Kanälen, wie Facebook, Instagram oder Twitter, achten muss, um seine Zielgruppe erfolgreich erreichen zu können.

Meine Erwartungen, mir meiner Wahl für einen geeigneten Studiengang sicherer zu werden und einen Einblick im Bereich der Kommunikation zu erhalten, haben sich absolut erfüllt. Nach den zwölf Wochen bei Startup Communication weiß ich, dass ich in der Zukunft auf jeden Fall im Kommunikationsbereich tätig sein möchte und dementsprechend meinem Studiumswunsch nachgehen werde. Ich kann jedem, der schnell eigenverantwortlich spannende Aufgaben übernehmen und in einem offenen, tollen Team arbeiten möchte, eine Stelle bei Startup Communication ans Herz legen.

Vielen Dank für die spannende, lustige und lehrreiche Zeit bei euch, liebes Startup Communication-Team!