How to Twit­ter – so gelingt euch der per­fek­te Tweet

How to Twit­ter – so gelingt euch der per­fek­te Tweet

Die Mut­ter aller Hash­tags wur­de 2006 in den USA gegrün­det. Seit­her gilt das Netz­werk als Micro­blog­ging-Dienst, über den Nach­rich­ten an Nut­zer gesen­det wer­den kön­nen, soge­nann­te Tweets. Um mit die­sen Mel­dun­gen etwas zu errei­chen, muss man aller­dings ein paar Din­ge beach­ten. Damit ihr eure Reich­wei­te erfolg­reich aus­brei­ten könnt, zei­gen wir euch, wie ihr den per­fek­ten Tweet gestal­tet:

1. Die rich­ti­ge Län­ge
Anfangs waren die Tweets auf 140 Zei­chen begrenzt. 2017 wur­de die­se Begren­zung auf 280 Zei­chen erhöht. Die opti­ma­le Län­ge eines Tweets liegt den­noch zwi­schen 100 und 120 Zei­chen. Viel kür­zer soll­te die Nach­richt aller­dings nicht sein, denn sonst besteht die Gefahr, dass die­se unter ande­ren unter­geht. Bei sehr lan­gen Bei­trä­gen wie­der­um erhöht sich die Absprung­ra­te der Leser.

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2. Bil­der und Links rich­tig ein­set­zen
Um mit sei­nem Tweet beson­ders vie­le Men­schen zu errei­chen, ist es wich­tig, einen Hin­gu­cker in sei­ne Nach­richt ein­zu­bau­en. Hier­für eig­nen sich die soge­nann­ten Twit­ter Cards her­vor­ra­gend. Wenn man einen Link ein­fügt, wird sowohl eine Kurz­be­schrei­bung des Inhalts, als auch ein Vor­schau­bild ange­zeigt. Von die­sen Twit­ter Cards gibt es meh­re­re ver­schie­de­ne Vari­an­ten, wie zum Bei­spiel die Sum­ma­ry Card oder die App Card. Alter­na­tiv kann man natür­lich auch zu einem Bild grei­fen, wenn man durch sei­nen Tweet beson­ders viel Auf­merk­sam­keit erhal­ten will. Mit einem schö­nen Bild erhal­tet ihr sicher­lich mehr Favo­ri­sie­run­gen, qua­si Likes per Herz-Klick-Funk­ti­on, oder Ret­weets (Wei­ter­ga­be des Tweets an eige­ne Fol­lo­wer per 1:1-Teil-Funktion).

3. Rich­ti­ger Umgang mit #Hash­tags
Bei Twit­ter erzählt man die Geschich­ten mit Hash­tags. Ein Hash­tag ist ein mit dem Rau­ten-Zei­chen gekenn­zeich­ne­ter Begriff. Es fun­giert als eine Art Eti­kett, das es den Nut­zern erleich­tert, gezielt nach Inhal­ten zu einem spe­zi­el­len The­ma zu suchen. Die­se Key­words nutzt man am bes­ten, wenn man zu einem bestimm­ten The­ma twit­tern und sei­nen eige­nen Tweet her­vor­he­ben möch­te. Grund­le­gend gibt es ein paar Regeln, die man beim Nut­zen von Hash­tags befol­gen soll­te:

  • Hash­tags kön­nen Zah­len, müs­sen dann aber auch unbe­dingt Buch­sta­ben ent­hal­ten, ein Hash­tag bestehend nur aus Zif­fern ist nicht mög­lich
  • Leer- und Son­der­zei­chen funk­tio­nie­ren nicht
  • Ob Groß- oder Klein­schrei­bung macht bei der Suche kei­nen Unter­schied, bei län­ge­ren Hash­tags unter­stützt es aller­dings die Les­bar­keit
  • Zur bes­se­ren Les­bar­keit soll­ten Hash­tags gene­rell kurz­ge­hal­ten wer­den

Beson­ders bei einem Tweet soll­te man mit den Hash­tags spar­sam umge­hen, denn zu vie­le Hash­tags machen die Nach­richt unüber­sicht­lich. Die opti­ma­le Anzahl an Hash­tags beträgt einen bis zwei pro Tweet. Daher soll­te man sich gut über­le­gen, ob die Mar­kie­rung auch wirk­lich sinn­voll ist und in einem Kon­text steht. Dafür über­prüft man am bes­ten, wofür die Hash­tags, die man sel­ber nut­zen möch­te, bis­lang genutzt wur­den und ob die­se auch in vie­len Tweets zum Ein­satz kamen. Denn nur so wird man sich sicher, ob die Hash­tags inhalt­lich auch wirk­lich zu sei­nem Tweet pas­sen und ob man damit vie­le Leu­te errei­chen kann.

Auf der Start­sei­te kann man in der lin­ken Spal­te sehen, wel­che Hash­tags aktu­ell im Trend lie­gen, also am meis­ten genutzt wer­den. Auch über die Such­funk­ti­on kann man her­aus­fin­den, wie beliebt ein Hash­tag ist. Um sei­ne Reich­wei­te zu erhö­hen, soll­te man eben zu die­sen im Trend lie­gen­den oder all­ge­mein viel genutz­ten Hash­tags grei­fen. Nur so wird der Groß­teil der Nut­zer auf euren Tweet beson­ders schnell auf­merk­sam. Möch­te man aller­dings ein eige­nes, ganz neu­es Hash­tag eta­blie­ren, so kann sich das in gewis­sen Fäl­len auch loh­nen. Sinn­vol­le Situa­tio­nen kön­nen sein: die eige­ne Kam­pa­gne pushen oder the­men­ähn­li­che Bei­trä­ge mit­ein­an­der ver­bin­den. Dabei soll­te auf jeden Fall beach­tet wer­den, dass das Wort selbst­er­klä­rend ist, damit man direkt ver­steht, wor­um es geht. Zudem ist für die Eta­blie­rung eines neu­en Hash­tags wich­tig, dass der Begriff nicht schon für ein ande­res The­ma oder eine ande­re Dis­kus­si­on benutzt wird. So eine Eta­blie­rung mag, natür­lich auch abhän­gig von der eige­nen Reich­wei­te, nicht immer ein­fach sein, aber das War­ten kann sich loh­nen.

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4. Twit­tert nicht zu oft
Um den Erwar­tun­gen der eige­nen Fol­lo­wer gerecht zu wer­den, soll­te man auf jeden Fall regel­mä­ßig einen Tweet ver­öf­fent­li­chen. Wie oft genau man eine Kurz­nach­richt absen­det, hängt auch davon ab, wel­chen Inhalt man publi­zie­ren möch­te und ob man eine Pri­vat­per­son oder ein Unter­neh­men ver­tritt. Das Maxi­mum soll­te zwei bis vier Tweets am Tag sein. Wäh­rend Ver­an­stal­tun­gen oder beson­de­ren Anläs­sen dür­fen es auch ger­ne ein paar mehr sein. Bei der Anzahl an Tweets pro Tag soll­te man also ein ange­brach­tes Mit­tel fin­den, denn sei­nen Fol­lo­wern auf die Ner­ven gehen soll­te man auch auf gar kei­nen Fall!

5. Die rich­ti­ge Zeit
Wäh­rend es bei Face­book ein­deu­ti­ge Zei­ten gibt, zu denen man bes­ser pos­ten bzw. nicht pos­ten soll­te, hängt das bei Twit­ter von der aktu­el­len Lage ab. Wenn man von einer Ver­an­stal­tung aus twit­tert, spielt es eine gro­ße Rol­le, wie schnell man dabei ist. Bei The­men ohne aktu­el­len Bezug soll­te man dar­auf ach­ten, sei­ne Tweets nicht zu den Stoß­zei­ten abzu­sen­den, damit er unter all den ande­ren nicht unter­geht. Wel­cher Wochen­tag sich zum twee­ten am bes­ten eig­net, wird heiß dis­ku­tiert. Hier­für gilt somit: Sel­ber aus­pro­bie­ren und her­aus­fin­den, wann die eige­ne Ziel­grup­pe am aktivs­ten ist und auf die Tweets anspringt.

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6. Gespon­ser­te Tweets
Gespon­ser­te Tweets sind ein­fa­che, nor­ma­le Tweets, die von Wer­be­kun­den gekauft wer­den. Wer­be­kun­den kau­fen die­se, um eine grö­ße­re Nut­zer­grup­pe zu errei­chen oder bereits vor­han­de­ne Fol­lo­wer zu Inter­ak­tio­nen anzu­re­gen. Sinn­voll ist es, gespon­ser­te Tweets ein­zu­set­zen, wenn man eine bestimm­te Hand­lung über Twit­ter aus­lö­sen oder sei­ne Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern möch­te. Mit gespon­ser­ten Mel­dun­gen hat man unter ande­rem die Mög­lich­keit, Son­der­an­ge­bo­te zu bewer­ben, Ange­bo­te in den Tweet-Text zu inte­grie­ren oder aber auch eine Ver­bin­dung zu Influ­en­cern auf­zu­bau­en. Wenn man auf die gespon­ser­ten Nach­rich­ten setzt, soll­te man aber beden­ken, dass man Auto­ri­tät und Glaub­wür­dig­keit nicht kau­fen kann. Man soll­te also auch ohne gespon­ser­ten Tweet über­zeu­gen kön­nen und sich sei­ne Bekannt­heit nicht nur erkau­fen.

7. Den Tweet nicht mit Wer­bung über­häu­fen
Wie auch in allen ande­ren sozia­len Netz­wer­ken, wird Wer­bung in einem Tweet auf Twit­ter unger­ne gese­hen. Die Nut­zer inter­es­sie­ren sich für den Con­tent und daher soll­te ein Tweet Infor­ma­tio­nen, Unter­hal­tung und Aus­tausch bie­ten. Daher ist davon abzu­ra­ten, sich aus rei­nen Wer­be­grün­den einen Twit­ter-Account anzu­le­gen. Als User soll­te man immer ver­su­chen, sei­nen Fol­lo­wern einen Mehr­wert zu bie­ten und die­sen auch krea­tiv zu ver­pa­cken, um auf sei­nen Tweet auf­merk­sam zu machen. Bil­der kön­nen dabei hilf­reich sein.