Mein Prak­ti­kum bei Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on – Kai

Mein Prak­ti­kum bei Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on – Kai

In den Semes­ter­fe­ri­en vom Hör­saal ins Büro, die gan­ze Theo­rie ins Prak­ti­sche umset­zen und Neu­es dazu­ler­nen: Das war der Plan für mein Prak­ti­kum bei der PR Agen­tur Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on. Trotz­dem schos­sen mir vor den drei Mona­ten tau­sen­de Beden­ken durch den Kopf, die wahr­schein­lich jeder ange­hen­de Prak­ti­kant schon mal hat­te. Guten Gewis­sens kann ich nun im Nach­hin­ein sagen, dass sich kein Ein­zi­ges davon bestä­tigt hat:

Der ers­te Tag wird furcht­bar und ner­ven­auf­rei­bend“

So ner­vös wie an mei­nem ers­ten Tag bei Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on war ich sonst wahr­schein­lich bloß bei mei­ner Füh­rer­schein­prü­fung. Dass es gefühl­te 40 Grad heiß war und ich mich auch noch auf dem Weg in die Agen­tur ver­fah­ren hat­te, mach­te das Gan­ze nicht bes­ser. Letzt­end­lich war mei­ne Angst aber völ­lig unbe­grün­det, denn einen herz­li­che­ren Emp­fang wird man wahr­schein­lich nir­gend­wo bekom­men. Das liegt unter ande­rem dar­an, dass ich als Neu­ling die Loca­ti­on für das tra­di­tio­nel­le Will­kom­mens-Mit­tag­essen aus­su­chen durf­te, bei dem ich direkt alle Kol­le­gin­nen ken­nen­lern­te und mich selbst in ent­spann­ter Stim­mung ein wenig vor­stel­len konn­te.

Ich wer­de nur am Dru­cker ste­hen oder Kaf­fee kochen“

Die größ­te Angst eines jeden Prak­ti­kan­ten: Als Depp vom Dienst zu enden. Zum Glück kann das bei Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on der Rea­li­tät nicht fer­ner sein. Tat­säch­lich haben mei­ne Kol­le­gin­nen sogar dar­auf geach­tet, mei­nen indi­vi­du­el­len Stär­ken zuzu­spie­len. Weil ich zum Bei­spiel im Bewer­bungs­ge­spräch erwähn­te, dass mir Tex­ten viel Spaß macht, durf­te ich für vie­le unse­rer Kun­den Blog­bei­trä­ge schrei­ben sowie Inter­views vor­be­rei­ten und auch füh­ren. Beson­ders das Recher­chie­ren und Hin­ein­den­ken in stän­dig neue The­men, die unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten, ist her­aus­for­dernd – aber eben­so beloh­nend.

Beson­ders toll war auch, dass ich stets das Gefühl hat­te, der Agen­tur und mei­nen Kol­le­gin­nen wirk­lich wei­ter­zu­hel­fen. Als Prak­ti­kant wich­ti­ge Auf­ga­ben anver­traut zu bekom­men, ist natür­lich Bal­sam für das eige­ne Selbst­be­wusst­sein und gleich­zei­tig eine tol­le Mög­lich­keit, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.

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Mir wird stän­dig über die Schul­ter geguckt“

Wäh­rend ich in den ers­ten Tagen mei­nes Prak­ti­kums noch tat­kräf­tig unter­stützt wur­de, durf­te ich nach die­ser inten­si­ven Ein­ar­bei­tungs­pha­se dann aber auch schnell eigen­stän­dig arbei­ten. Wel­che Auf­ga­ben ich wann bear­bei­te­te und wie viel Workload ich mir selbst zutrau­te, lag oft in mei­nem eige­nen Ermes­sen und half mir letzt­end­lich auch dabei, mich bes­ser und effi­zi­en­ter zu orga­ni­sie­ren. Anstatt, dass mir andau­ernd über die Schul­ter geguckt wur­de, konn­te ich mei­ne Auf­ga­ben in Ruhe erle­di­gen und habe dann Feed­back von mei­nen Kol­le­gin­nen bekom­men.

Ich wer­de kom­plett allein gelas­sen und habe kei­nen rich­ti­gen Ansprech­part­ner“

Das Tol­le an einem klei­nen Team wie bei Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on ist die unkom­pli­zier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit­ein­an­der. Hat­te ich mal eine Fra­ge oder wuss­te nicht wei­ter, konn­te ich mich an jede Kol­le­gin wen­den, ohne das Gefühl zu bekom­men, unnö­tig Zeit in Anspruch zu neh­men. Ich wur­de von Anfang an wie ein Mit­glied des Teams behan­delt und habe mich hier nie ver­lo­ren gefühlt. Das lag auch dar­an, dass es kei­nen Tag gab, an dem ich um Arbeit und Auf­ga­ben bit­ten muss­te. Lan­ge­wei­le war mir hier genau­so fremd, wie Nichts­tun.

Mein Fazit

Abschlie­ßend bleibt mir nur zu sagen, dass ich froh bin, mein Prak­ti­kum bei Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on gemacht zu haben. Nicht nur konn­te ich mir die Ziel­set­zung mei­nes Prak­ti­kums – den Arbeits­all­tag einer PR-Agen­tur und die typi­schen Auf­ga­ben eines PR-Mana­gers mit­zu­er­le­ben – erfül­len, son­dern auch vie­le Star­tups und ihre span­nen­den Pro­duk­te und Ide­en ken­nen­ler­nen.

Vor allem möch­te ich dem gesam­ten Start­up Com­mu­ni­ca­ti­on Team für eure Rat­schlä­ge, für die wit­zi­gen Momen­te, eure Zeit und die tol­len drei Mona­te, die ich hier hat­te, dan­ken.