Inves­to­ren­su­che x Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie: Unse­re top Hacks für Star­tups

Inves­to­ren­su­che x Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie: Unse­re top Hacks für Star­tups

Ihr habt eine Geschäfts­idee, nur das nöti­ge Klein­geld fehlt für den Markt­ein­tritt, die Expan­si­on ins Aus­land oder die Teamer­wei­te­rung – um Inves­to­ren an Land zu zie­hen und Ven­ture Capi­tal für euer Start­up zu ergat­tern, braucht ihr eine Stra­te­gie. War­um? Wir erklä­ren euch wes­halb eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie so essen­ti­ell bei der Inves­to­ren­su­che ist und wel­che No-Gos ihr im Bereich PR und Soci­al Media ver­mei­den soll­tet.

Was suchen Inves­to­ren?

Um zu ver­ste­hen, war­um Kom­mu­ni­ka­ti­on so wich­tig ist, wenn man einen Inves­tor über­zeu­gen möch­te, muss man sich erst­mal die Ziel­grup­pe und deren Bedürf­nis­se anse­hen. Inves­to­ren sind inter­es­siert an Geschäfts­ide­en, die ska­lie­ren. Was aber nicht ver­ges­sen wer­den darf: Ob eine Geschäfts­idee sich auf dem Markt eta­bliert, ist maß­geb­lich abhän­gig von dem Grün­der­team, das mehr als eine Idee mit­brin­gen muss:

  • Wie sieht es mit den Markt­kennt­nis­sen des Teams aus?
  • Sind die Zukunfts­plä­ne rea­lis­tisch?
  • Har­mo­niert das Team und besticht es durch Exper­ti­se und wenn Wis­sen auf einem bestimm­ten Gebiet fehlt, ist das Start­up in der Lage das zu erken­nen und sich den nöti­gen Input von außen zu holen?
  • Und ein wirk­lich wich­ti­ger Punkt: Kann das Team sei­ne eige­ne Idee und sich als Grün­der­team gut ver­kau­fen?

 

Genau hier span­nen wir den Bogen zur Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie. Denn wie kann ein Grün­der­team all die oben genann­ten Punk­te bes­ser unter Beweis stel­len, als durch eine durch­dach­te Kom­mu­ni­ka­ti­on nach außen, die Inves­to­ren neu­gie­rig macht und über­zeugt. Grün­der kön­nen auf ihren eige­nen Soci­al-Media-Kanä­len und in der Pres­se zei­gen, dass sie es ver­ste­hen ver­schie­de­ne Ziel­grup­pen mit unter­schied­lich auf­be­rei­te­tem Con­tent anzu­spre­chen und sich und ihr Pro­dukt bzw. ihre Dienst­leis­tung auf dem Markt zu posi­tio­nie­ren.

Pla­nung ist die hal­be Mie­te

Vor­weg: Taten­drang ist manch­mal gut. Aber bevor ihr jetzt wie wild anfangt Pres­se­tex­te zu ver­fas­sen oder auf Lin­kedIN ziel­los Inhal­te teilt, hal­tet inne. Denn in Sachen Kom­mu­ni­ka­ti­on gilt wie in vie­len ande­ren Unter­neh­mens­be­rei­chen: Pla­nen, pla­nen, pla­nen. Nur so erreicht ihr am Schluss eure Zie­le. Hier möch­ten wir eini­ge Schrit­te mit euch durch­ge­hen, die beson­ders wich­tig sind. Auf unse­rem Blog fin­det ihr wei­te­re Infos zum The­ma PR-Stra­te­gie. Bei Fra­gen oder wenn ihr Unter­stüt­zung bei euren PR- oder Soci­al-Media-Maß­nah­men braucht, dann kon­tak­tiert uns ger­ne – wir machen das beruf­lich 😉

Reich­wei­te ist nicht alles!

Wir wol­len vie­le Men­schen errei­chen“ – die­sen Wunsch haben wir bereits das ein oder ande­re Mal gehört. Viel­leicht hat­tet ihr die­sen Gedan­ken auch schon? Klingt ja auch gar nicht so abwe­gig. Lei­der bringt euch die­ser Ansatz eurem Ziel kein Stück näher. Denn nicht die Mas­se an erreich­ten Per­so­nen führt letzt­end­lich zum Erfolg. Es zählt nur, dass ihr die Men­schen erreicht, die für euch und euer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ziel rele­vant sind. Wenn ihr gera­de auf Inves­to­ren­su­che seid, dann stellt euch die Fra­ge wie ihr die­se erreicht. Wel­che Bran­chen­ex­per­ten gibt es, wo wird über eure Bran­che gespro­chen und mit wel­chem The­ma schafft ihr es in die rele­van­ten Medi­en. Oder gelingt es euch über eure eige­nen Kanä­le – zum Bei­spiel über Wer­be­an­zei­gen auf Lin­kedIN – poten­ti­el­le Inves­to­ren zu errei­chen und wenn ja, mit wel­chen Infor­ma­tio­nen schafft ihr es deren Auf­merk­sam­keit zu erlan­gen.

Unser Tipp für euch: Macht euch Gedan­ken dar­über, was bei der Ziel­grup­pe ankom­men soll und was für die Ziel­grup­pe rele­vant ist. Erzählt nicht das, was ihr los­wer­den wollt. Ihr habt natür­lich jede Men­ge Herz­blut in euer Start­up gesteckt und wollt am liebs­ten jedes Detail los­wer­den. Jetzt heißt es sich wie­der zu fokus­sie­ren, was ist euer Kern­nut­zen, euer USP und was will eure Ziel­grup­pe hören. Im Fall der Inves­to­ren­su­che macht es zum Bei­spiel Sinn, dass ihr dar­legt, war­um es sich lohnt als Inves­tor ein­zu­stei­gen. Ist die Ren­ta­bi­li­tät beson­ders hoch für einen Inves­tor? Dann arbei­tet die­sen Fakt her­aus und unter­legt ihn mit Zah­len.

Wie ver­packt ihr eure Mes­sa­ge?

Kom­men wir zu einem ande­ren wich­ti­gen Punkt. Ihr wisst wen ihr anspre­chen woll­te und was ihr sagen wollt. Das ist gut. Um die Bot­schaft jetzt erfolg­reich zu plat­zie­ren, gibt es ein paar Kommunikations-No-Go‘s, die wir euch ger­ne ans Herz legen möch­ten. Egal, ob in Pres­se­mit­tei­lun­gen oder auf euren eige­nen Kanä­len, ver­mei­det Super­la­ti­ve und aus­ge­lutsch­te For­mu­lie­run­gen: Das Bes­te, Größ­te etc. Das wirkt wenig glaub­haft und so über­trie­ben, dass es kei­ner für voll nimmt. Direk­te Anspra­che im Pres­se­text ist genau wie Zah­len ohne Quel­len ein abso­lu­tes Tabu. Auch beim The­ma Bild­ma­te­ri­al ist Ach­tung gebo­ten: Ver­wen­det aus­schließ­lich high res Bild­ma­te­ri­al für die Pres­se­ar­beit, das druck­fä­hig ist, alles ande­re lan­det im Papier­korb der Redak­teu­re. Bei Soci­al Media soll­tet ihr die Bild­for­ma­te beach­ten, damit der Con­tent opti­mal aus­ge­spielt wird. Ver­sucht Jour­na­lis­ten mit euren Inhal­ten zu über­zeu­gen, nicht, indem ihr tage­lang immer wie­der anruft und das glei­che The­ma pitcht – das kommt gar nicht gut an. Und unser letz­ter Tipp, wenn es um die Kom­mu­ni­ka­ti­on eines erfolg­rei­chen Invest­ments geht: Ver­öf­fent­licht ein Invest­ment immer erst dann, wenn der Ver­trag unter Dach und Fach ist. Sonst kann es ein böses Erwa­chen geben.

Schön, dass ihr euch Zeit für die­sen kur­zen Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Aus­flug genom­men habt. Vie­le wei­te­re Infos rund um das The­ma PR und Soci­al Media gibt es hier: Auf­bau des Pres­se­be­reichs auf der Web­sei­te, zu Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tools oder zur Pres­se­map­pe