Case Study – SPRING Doorstopper Crowdfunding

Case Study – SPRING Doorstopper Crowdfunding

Fast 600 Unterstützer und über 20.000€ – warum sich eine Crowdfunding Kampagne trotz aller Hürden lohnt

 

Wer von Crowd­fund­ing Kam­pag­nen hört, denkt oft an einen schnellen Weg, um an Startkap­i­tal zu kom­men. Da will ich dich direkt stop­pen. Mit Crowd­fund­ing Kam­pag­nen wirst du keinen Prof­it machen. Nicht nur das: Sie über Kom­mu­nika­tion- und Mar­ket­ing­maß­nah­men bekan­nt zu machen, ist nicht kosten­los. Du musst also Geld aus­geben, um Geld zu sam­meln. Und trotz­dem ist sie ein geeignetes Mit­tel für Unternehmen, die ihre Idee pub­lik machen und dabei mit der Pro­duk­tion starten wollen.

 

Die Kosten sollte man nicht unterschätzen

 

Die Aufwen­dun­gen, die dabei für einen selb­st entste­hen, darf man aber nicht unter­schätzen. Denn auch nach der Kam­pagne ist mit uner­warteten Kosten zu rech­nen. Die Steuern sind je nach Land der Unter­stützer und Anzahl der gekauften Pro­duk­te (nicht Pakete, Pro­duk­te!) unter­schiedlich. Um hier den Überblick zu behal­ten, brauchst du wahrschein­lich einen Steuer­ber­ater.

 

Weit­er­hin ist es gut möglich, dass du mit „Made in Chi­na-Kopi­en“ deines Pro­duk­tes zu kämpfen hast. Das war zum Beispiel bei dem Türstop­per von SPRING schon während der Kam­pagne der Fall. Bei jedem einzel­nen Shop, auf ebay, Ama­zon oder aliba­ba, gab es auf den jew­eili­gen Plat­tfor­men Fälschun­gen, die zunächst gemeldet wer­den mussten. Im Anschluss daran musste man dann noch beweisen, dass man selb­st die Patente oder Rechte für dieses Pro­dukt tat­säch­lich hat. Weit­ere Schritte also, die zeitliche und finanzielle Ressourcen ein­fordern.

 

Und seien wir mal ehrlich: Auch wenn all diese Punk­te berück­sichtigt wur­den — irgend­was geht immer schief oder man hat eine Kleinigkeit vor der Kam­pagne nicht bedacht und dann ist XY doch teur­er.

 

Warum sich eine Crowdfunding Kampagne trotzdem lohnt

 

Jet­zt habe ich dir Angst gemacht? War nicht meine Absicht. Aber ich will dir klar machen, dass du mit ein­er Crowd­fund­ing Kam­pagne keinen Prof­it machen wirst und sog­ar nur im opti­malen Fall auf Null her­auskommst.

 

Warum starten so viele Star­tups dann über­haupt eine Crowd­fund­ing Kam­pagne? Was sind die Vorteile?

 

Ganz klar: Du kannst deine Pro­duk­tion starten, ohne sie selb­st erst aus eigen­er Tasche zahlen zu müssen. Du hast bei einem erfol­gre­ichen Crowd­fund­ing ein glaub­würdi­ges Proof of Con­cept für Inve­storen, Banken, Händler und Part­ner. UND du steigerst deine Marken- und Pro­duk­t­bekan­ntheit. Deine Unter­stützer wer­den über dein Pro­dukt bericht­en und es ggf. (= nur wenn sie es auch gut find­en ) weit­erempfehlen. Ein Crowd­fund­ing ist also eine sehr gute Maß­nahme zum Launch.

 

Gut funk­tion­iert hat das auch bei unserem Kun­den SPRING. Mit ein­er Kick­starter-Kam­pagne wollte das Team seinen inno­v­a­tiv­en Türstop­per bekan­nt machen und einen guten Pro­duk­t­launch hin­le­gen. Die Kam­pagne war ein voller Erfolg: Inner­halb von einem Monat erre­icht­en die Social Media Posts ins­ge­samt 600.000 Per­so­n­en, fast 600 davon wur­den zu Unter­stützern und SPRING sam­melte über 20.000 Euro ein. Das Fund­ingziel von 6.000 Euro wurde sog­ar nach den ersten 14 Stun­den erre­icht.

 

Die wichtigsten Learnings aus unserer gemeinsamen Crowdfunding Kampagne, seht ihr hier:

  • Die Kosten für die Kom­mu­nika­tion (inkl. Media Bud­get) betra­gen ca. 25% der erre­icht­en Summe.
  • Auch bei deutschen Pro­duk­ten stammt ein wichtiger Teil der Unter­stützer aus den USA.
  • Bei Social Media Ads ste­ht die Pro­duk­t­präsen­ta­tion im Fokus — Sto­ry­telling rückt in den Hin­ter­grund.
  • Es ist wichtig Retar­get­ing zu machen, damit die User das Pro­dukt öfter im Feed sehen.
  • Zum Start der Kam­pagne sollte man mehrere Ziel­grup­pen testen, um im Laufe der Kam­pagne die gün­stig­ste und rel­e­van­teste Ziel­gruppe zu iden­ti­fizieren.
  • Man sollte nicht zögern, schon ab Tag 1 Voll­gas zu geben und nach ein paar Stun­den die Ads zu opti­mieren.
  • Wenn eine Kam­pagne schon inner­halb von weni­gen Stun­den ihr Ziel erre­icht hat, haben poten­tielle Unter­stützer weniger Hem­mungen, teilzunehmen.
  • Man sollte gegen Ende der Kam­pagne nicht zu viele Updates an den Unter­stützer schick­en. Das ist für sie ein Reminder, dass sie ihre Unter­stützung noch zurückziehen kön­nen. Und wenn das Ziel erre­icht ist, kommt die Über­legung, ob das Geld wirk­lich gebraucht wird – schließlich ist man eh weit über das Ziel hin­aus.
  • Es ist immer viel ein­fach­er, wenn deine Marke schon vor der Kam­pagne eine aktive Com­mu­ni­ty auf Social Media hat (und natür­lich Accounts).
  • Man sollte schon vor dem Start der Kam­pagne Unter­stützer haben, die in der ersten Stunde nach dem Launch teil­nehmen. Im Ide­al­fall hat man sog­ar schon so viele Unter­stützer, dass die Invest­mentschwelle gle­ich erre­icht ist.

 

Auch wenn bei es bei ein­er Crowd­fund­ing Kam­pagne nicht um direk­ten Prof­it geht, ist sie ein pro­bates Mit­tel, um einen Pro­duk­t­launch erfol­gre­ich zu machen.

Ist das auch für dich inter­es­sant? Wir unter­stützen dich natür­lich gerne bei deine Crowd­fund­ing Kam­pagne. Melde dich bei uns willkommen@startup-communication.de.