20 Wochen als Praktikant bei Startup Communication

20 Wochen als Praktikant bei Startup Communcation

20 Wochen als Praktikant bei Startup Communication

In meinem prax­is­na­hen Pub­lic Rela­tions-Studi­um habe ich PR-Grund­la­gen gel­ernt und viele Konzepte geschrieben. Aber als ich den Agen­tu­rall­t­ag ken­nen­lernte und es zum ersten Mal an die Umset­zung von Konzepten ging, merk­te ich erst so richtig, was prax­is­nah bedeutet – vor allem bei Start­up Communication. 

 

Ein­mal Han­nover – München bitte

Punkt eins auf der Agen­da war für mich Anfang des Jahres, schnell­st­möglich an eine Stelle für mein Pflicht­prak­tikum zu kom­men. Aber die eige­nen Anforderun­gen gehen selb­stver­ständlich über die Pflicht hin­aus und ich wollte in die passende Agen­tur. Da ich Pub­lic Rela­tions studiere, war mir die Branche natür­lich nicht fremd. Zudem war es bere­its mein zweites Prak­tikum, also wusste ich grob, was mich erwarten würde. Die Ein­ladung zum Bewer­bungs­ge­spräch bei Start­up Com­mu­ni­ca­tion kam, während ich zwis­chen Umzugskar­tons in mein­er früheren Woh­nung saß, und ich wollte mich natür­lich so gut es geht auf das Gespräch vor­bere­it­en. Als mich dann Online Mar­ket­ing-Chefin Sask­ia anrief, um mich etwas bess­er ken­nen­zuler­nen, merk­te ich schnell – die sind anders. Nach einem Weit­ern lock­eren Zoom-Call hat­te ich schon prak­tisch die halbe Agen­tur ken­nen­gel­ernt und am näch­sten Tag die Zusage – für mich ging‘s von mein­er Stu­di-Stadt Han­nover auf nach München! Yeah!

 

Weinemp­fang zum Ein­stieg – oder so ähnlich

Zufäl­lig jährte sich zu meinem ersten Tag bei Start­up Com­mu­ni­ca­tion auch die Agen­tur­grün­dung zum fün­ften Mal und so stieg ich nach dem ersten Arbeit­stag direkt mit ein­er Wein­verkos­tung mit den Kol­legin­nen ein (nein, ich habe das Gen­dern nicht vergessen, es sind wirk­lich nur *innen und ich dem­nach der einzige Kol­lege. Schlimm? Natür­lich nicht 😉 ). Coro­na bed­ingt zwar teils im Home-Office, aber auch da schmeckt der Wein! So merk­te ich am ersten Tag direkt: Das war die richtige Entschei­dung! Denn ein gutes Team ist extrem wichtig und das schien ich hier gefun­den zu haben. Der näch­ste Mor­gen war zwar etwas schlep­pend, aber für’s Team­build­ing schenkt man doch gern die ein oder andere Stunde Schlaf her!

Ich hat­te mir vorgenom­men, so viele Fra­gen wie möglich zu stellen – denn darum geht’s ja beim Prak­tikum: ler­nen, ler­nen, ler­nen. In den ersten Wochen gab‘s davon natür­lich eine Menge, für die sich aber alle meine Kol­legin­nen, abseits vom Brief­ing, gerne Zeit nahmen.

 

Social Media ist nicht PR

Schnell merk­te ich, dass Start­up Com­mu­ni­ca­tion nicht nur eine klas­sis­che PR-Agen­tur ist, in der lediglich Pressemit­teilun­gen geschrieben wer­den und der/die Prak­ti auss­chließlich Zeitungsar­tikel ein­scan­nt. Direkt von Woche 1 an über­nahm ich einige Auf­gaben im Social Media Bere­ich und ging weg von der klas­sis­chen PR, rein in die Feeds und Time­lines der Sozialen Medi­en. Nach dem Tri­al & Error- Prinzip for­mulierte ich Post­ings und ver­suchte mich am Man­a­gen der Com­mu­ni­ty auf den Chan­nels ver­schieden­er Kun­den. Mein erstes Learn­ing: „Social Media ist nicht PR, wir kön­nen schon ein biss­chen fresh­er sein“. Als ein von Hausar­beit­en gebrand­mark­ter PR-Stu­di natür­lich ein wichtiger Wink mit dem Zaunpfahl.

In diesem Zuge lernte ich dann auch die „Con­tent-Pläne“, also sozusagen den Post­ing-For­mulierungs-Pla­nungs-Abstim­mungs-Änderungs-Kalen­der ken­nen: Hier wer­den alle kom­menden Inhalte einge­plant. Kurze Zeit später sollte ich mich auch selb­st um die Befül­lung dieser küm­mern. Auf Knopf­druck kreativ sein – nicht immer ein­fach. Aber seine eige­nen Ideen auf den Kanälen des Kun­den einzubrin­gen, ist wirk­lich nice.

 

Die volle Agentur-Dröhnung 

Aber auch im PR-Bere­ich gab es viel Neues und Her­aus­fordern­des: Als Agen­tur ste­ht man natür­lich ein­er bre­it­en Palette von Kun­den ver­schieden­er Branchen gegenüber und wird mit The­men kon­fron­tiert, von denen man so abso­lut gar keine Ahnung hat. Ja, ich muss es nochmal wieder­holen, abso­lut gaaaar keine Ahnung…ohje…wie soll das was wer­den? (Hab ich nicht nur ein­mal gedacht). Das größte Learn­ing PR-seit­ig: „Sei selb­st­be­wusst!“ – klingt doof und ist ein­fach­er gesagt als getan, aber es bringt’s, ja ehrlich! Auch in ganz neue The­men kann man sich meis­tens recht ein­fach ein­le­sen, auch wenn es erst­mal schi­er unmöglich scheint. Und das Beste: Wenn die Chefin den Text liest und sagt: „Find ich sehr gut!“ – so auch als ich meinen ersten Gast­beitrag für ein Fach­magazin geschrieben habe. Hätte ich gedacht, dass ich sowas im Prak­tikum machen kann? Ne. Umso nicer dass es so ist.

Aber ich saß nicht nur vor schwarz-weißen Word-Doku­menten. Auch beim Organ­isieren ange­hen­der Events, bei Influ­encer-Rela­tions, dem per­sön­lichen Kon­takt mit Jour­nal­is­ten und sog­ar beim Führen von Inter­views unter­stützte ich unser kleines Team. Beim Schreiben von Pres­se­tex­ten, sowie beim Organ­isieren der passenden Infos, dem Ver­sand der Mail­ings an Medi­en und der Platzierung von Beiträ­gen in Mag­a­zi­nen & Zeitun­gen beteiligt zu sein, gab mir einen Weit­blick auf die Welt der PR-Arbeit in Agen­turen, den ich von einem 20-wöchi­gen Prak­tikum so nicht bess­er hätte erwarten können.

 

Warum soll­test du dein Prak­tikum bei Start­up Com­mu­ni­ca­tion machen? 

Als Prak­tikant ist man in vie­len Fir­men ganz unten in der Hier­ar­chie. Unter CEO, Abteilungsleit­ern, Man­agern, Trainees/Azubis und unter dem Office Hund. Flache Hier­ar­chien – das ste­ht mit­tler­weile in den Posi­tion­ierun­gen der meis­ten Unternehmen. Stim­men tut das nur sel­ten – hier schon. Die Chefin räumt genau so die Spül­mas­chine aus wie der Prak­ti, ich mod­erierte Meet­ings und kon­nte Ideen mitein­brin­gen. Alle sind offen für Ideen und Input und nie­mand hat die Atti­tude alles zu wis­sen – jed­er lernt von jedem etwas, auch vom Prak­ti. Statt Gast zu sein, war ich ein voll­w­er­tiger Teil des Teams. Defin­i­tiv ein tolles Gefühl, das, neben den vie­len Learn­ings, ein Prak­tikum bei Start­up Com­mu­ni­ca­tion zu ein­er Bere­icherung fürs Jet­zt und für die Zukun­ft macht.

 

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