Wenn euer Unternehmen startet und das erste Produkt soweit steht, geht es fleißig an’s Werbetrommel rühren. Damit ihr gleich von Beginn an PR für euch nutzen könnt, ist es wichtig, dass ihr eure Geschäftsidee und die wichtigsten Informationen über euer Unternehmen kompakt aufbereitet.

Die Pressemappe beinhaltet alle wichtigen Informationen, die für einen Journalisten interessant sind – kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Damit ihr wisst, was alles in die Pressemappe rein sollte, haben wir euch eine Anleitung zusammengestellt:

1. Inhaltsverzeichnis
Je nachdem, wie umfangreich die Informationen sind, die ihr in die Pressemappe packen wollt, solltet ihr eine Gliederung erstellen. Damit sieht der Journalist, ob die Information, die er sucht, in der Pressemappe enthalten ist und wo er sie findet.

2. Pressemitteilungen
Für Startups gehören eine Basis-Presseinformation über das Unternehmen, über die Produkte und ein Gründerprofil in die Pressemappe. Die Basis-Presseinformationen dienen dem Journalisten als Hintergrundwissen für seine Recherche. Idealerweise fügt ihr der Pressemappe auch gleich noch die Pressemitteilung zum Produkt-Launch hinzu, die der Journalist als „Aufhänger“ für seine Geschichte nutzen kann. Wenn ihr schon mehrere Pressemitteilungen habt, solltet ihr sie nach Aktualität ordnen – die News kommen zuerst.

3. Fact-Sheet
Das Fact-Sheet ist der Lebenslauf eures Unternehmens. Damit erhält der Journalist die wichtigsten Fakten auf einen Blick. Die Informationen könnt ihr auch tabellarisch aufstellen. Das muss rein: Inhaber, Geschäftsführer, Gründungsdatum, Unternehmensart bzw. Unternehmenszweck, Firmensitz, Mitarbeiterzahl, Dienstleistungen und Produkte. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch die mittel- und langfristigen Ziele eures Unternehmens aufführen. Am Ende des Fact-Sheets gebt ihr die Kontaktdaten eures Presse-Ansprechpartners an.

4. Fotos, Videos und Statistiken
Her mit den Medien! Und zwar möglichst hochauflösend. Denn damit die Journalisten die Bilder auch für die Print-Veröffentlichung verwenden können, benötigen sie eine Auflösung von 300 dpi. Wir empfehlen, die Bilder in mindestens 2.000 Pixel Breite zur Verfügung zu stellen. Wichtig: Unbedingt das Copyright der Bilder angeben und idealerweise schon in den Metadaten der Bilder hinterlegen.

Außerdem könnt ihr Links auf euer Image- oder Produktvideo zur Verfügung stellen. Auch grafisch aufbereitete Statistiken machen sich gut in der Pressemappe. Bei allen Medien bitte darauf achten, dass die Quellen richtig angegeben und die Inhalte für die Weiterverbreitung lizensiert sind.

5. Design
Das Design gehört zwar nicht mehr zum Aufbau, ist uns aber ein wichtiges Anliegen. Eure Pressemappe muss zwar nicht beim nächsten Design-Wettbewerb antreten, ein gewisses Maß an Professionalität sollte sie aber dennoch zeigen. In die Kopfzeile setzt ihr am Besten euer Logo. In der Fußzeile weißt ihr auf den Pressekontakt in eurem Unternehmen und ggf. auf den Pressekontakt in der zuständigen Agentur hin – Anschrift, Telefon und Mailadresse inklusive. Beim Text empfehlen wir Überschriften – je nach Schriftart – in Größe 14 bis 16 Pt., beim Fließtext 11 Pt. und einen Zeilenabstand von 1,5.

Wer möchte, kann noch ein Deckblatt mit dem Logo gestalten und anschließend die Textdateien als zusammenhängendes PDF abspeichern. Die Medien legt ihr am Besten auf eurer Webseite, einer Private Cloud oder einem Filehosting-Dienst ab und stellt sie den Journalisten zum Download zur Verfügung.

Übrigens: Bei unserem Einsteiger-Angebot, dem Startup-Paket, habt ihr das Basis-Presskit gleich inklusive. Außerdem ist ein PR-Workshop und die Ansprache der wichtigsten Zielmedien enthalten. Klickt euch gleich mal rein!

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